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«Es geht um die Freiheit der ganzen Gesellschaft»

Der Westschweizer Karikaturist Thierry Barrigue war mit den Zeichnern, die beim Attentat auf «Charlie Hebdo» getötet wurden, teils eng befreundet.

Mit Thierry Barrigue sprach Philippe Reichen in Lausanne
«Jeder wird sich zu sich selbst flüchten»: «Vigousse»-Gründer Thierry Barrigue sorgt sich um die Karikaturistenszene.
«Jeder wird sich zu sich selbst flüchten»: «Vigousse»-Gründer Thierry Barrigue sorgt sich um die Karikaturistenszene.
Jean-Christophe Bott, Keystone

Wie erfuhren Sie vom Attentat?

Die Karikaturistin Coco, die aus Annemasse stammt, ihre Karriere bei «Vigousse» begonnen hat und bei «Charlie Hebdo» arbeitet, hat mich angerufen und geschildert, was passiert ist. Sie konnte sich Gott sei Dank unter ihrem Pult verstecken. Es ist unfassbar: Meine Freunde sind tot. Ich habe die Karikaturisten Jean Cabut und Stéphane Charbonnier (seit 2009 Direktor von «Charlie Hebdo», Anm. d. Red.) vor wenigen Wochen an einer Tagung in Morges getroffen. «Charb» wurde wie immer von zwei Polizisten bewacht, wie das schon seit einigen Jahren der Fall war. Natürlich sprachen wir auch über das Thema Meinungsäusserungsfreiheit und waren einer Meinung: Wir dürfen uns in unserer «libre parole» nicht einschränken lassen. Unser Kampf muss weitergehen.

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