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Hat Frankreichs Terrorabwehr versagt?

Die Attentäter zwangen eine Mitarbeiterin, den Sicherheitscode einzugeben. Zu einfach, monieren Beobachter. Dänemark zeigt angeblich, dass es anders geht.

fko
Der «Held von Paris»: Lassana Bathily.
Der «Held von Paris»: Lassana Bathily.
AFP
Das letzte Geleit: Präsident François Hollande (links) am Trauermarsch mit den Särgen. (13. Januar 2015)
Das letzte Geleit: Präsident François Hollande (links) am Trauermarsch mit den Särgen. (13. Januar 2015)
Patrick Kovarik, AFP
Gedenken ihrer gefallenen Kollegen: Polizeibeamte salutieren während der Gedenkfeier für die getöteten Polizisten. (13. Januar 2015)
Gedenken ihrer gefallenen Kollegen: Polizeibeamte salutieren während der Gedenkfeier für die getöteten Polizisten. (13. Januar 2015)
Thomas Samson, AFP
In Jerusalem wurden die vier Opfer aus dem jüdischen Supermarkt beigesetzt: Trauernde haben sich mit Plakaten versammelt. (13. Januar 2015)
In Jerusalem wurden die vier Opfer aus dem jüdischen Supermarkt beigesetzt: Trauernde haben sich mit Plakaten versammelt. (13. Januar 2015)
Jack Guez, AFP
Amedy Coulibaly hat laut der Polizei vier Menschen in einem koscheren Supermarkt erschossen und weitere Personen mehrere Stunden lang als Geiseln gehalten. Coulibalys Familie hat die Taten verurteilt: Eine Frau betet in der Nähe des Tatorts. (10. Januar 2015)
Amedy Coulibaly hat laut der Polizei vier Menschen in einem koscheren Supermarkt erschossen und weitere Personen mehrere Stunden lang als Geiseln gehalten. Coulibalys Familie hat die Taten verurteilt: Eine Frau betet in der Nähe des Tatorts. (10. Januar 2015)
Kenzo Tribouillard, AFP
«Heute sind wir alle Charlie, alle Polizisten und alle Juden Frankreichs»: Der französische Premierminister Manuel Valls (l.) reicht einem Teilnehmer der Gedenkveranstaltung vor dem jüdischen Supermarkt die Hand, in dem sich am Vortag ein Geiseldrama abgespielt hatte. (10. Januar 2015)
«Heute sind wir alle Charlie, alle Polizisten und alle Juden Frankreichs»: Der französische Premierminister Manuel Valls (l.) reicht einem Teilnehmer der Gedenkveranstaltung vor dem jüdischen Supermarkt die Hand, in dem sich am Vortag ein Geiseldrama abgespielt hatte. (10. Januar 2015)
Kenzo Tribouillard, AFP
Ende mit Schrecken: Am Freitag, kurz nach 17 Uhr, erfolgt der Zugriff der Spezialeinheiten im  Pariser Lebensmittelladen – 4 Geiseln waren darin offenbar schon zuvor getötet worden, der Geiselnehmer wird erschossen. (9. Januar, 2015)
Ende mit Schrecken: Am Freitag, kurz nach 17 Uhr, erfolgt der Zugriff der Spezialeinheiten im Pariser Lebensmittelladen – 4 Geiseln waren darin offenbar schon zuvor getötet worden, der Geiselnehmer wird erschossen. (9. Januar, 2015)
Keystone
Fast zur gleichen Zeit kam es auch bei der Druckerei, wo sich die Kouachi-Brüder verschanzten, zum Schusswechsel: Die mutmasslichen Attentäter von Paris werden dabei erschossen. (9. Januar 2015)
Fast zur gleichen Zeit kam es auch bei der Druckerei, wo sich die Kouachi-Brüder verschanzten, zum Schusswechsel: Die mutmasslichen Attentäter von Paris werden dabei erschossen. (9. Januar 2015)
Keystone
Der Moment des Zugriffs in Paris: Ein Blendgranate detoniert am Eingang des Ladens, in dem sich der Geiselnehmer im Osten von Paris verschanzt hatte. (9. Januar 2015)
Der Moment des Zugriffs in Paris: Ein Blendgranate detoniert am Eingang des Ladens, in dem sich der Geiselnehmer im Osten von Paris verschanzt hatte. (9. Januar 2015)
AFP
Beim Einsatz im jüdischen Supermarkt konnten mehrere Geiseln befreit werden, mindestens vier kamen jedoch ums Leben. (9. Januar 2015)
Beim Einsatz im jüdischen Supermarkt konnten mehrere Geiseln befreit werden, mindestens vier kamen jedoch ums Leben. (9. Januar 2015)
Thomas Samson, AFP
Polizei stürmt zeitgleich mit den Einsatzkräften bei der Druckerei den jüdischen Lebensmittelladen in Vincennes. (9. Januar 2015)
Polizei stürmt zeitgleich mit den Einsatzkräften bei der Druckerei den jüdischen Lebensmittelladen in Vincennes. (9. Januar 2015)
BBC Screenshot
Rauch über Dammartin-en-Goele: Polizei startet Zugriff auf Kouachi-Brüder. Journalisten berichten von Explosionen und Schüssen bei der Druckerei. (9. Januar 2015)
Rauch über Dammartin-en-Goele: Polizei startet Zugriff auf Kouachi-Brüder. Journalisten berichten von Explosionen und Schüssen bei der Druckerei. (9. Januar 2015)
Joel Saget, AFP
Weitere Polizisten beziehen Position in der Nähe von Porte de Vincennes. (9. Januar 2015)
Weitere Polizisten beziehen Position in der Nähe von Porte de Vincennes. (9. Januar 2015)
Youssef Boudlal, Reuters
Schule evakuiert: Die Gendarmerie eskortiert Kinder der Henri-Dunand-Schule in Dammartin-en-Goele. Sie sollen an einen sicheren Platz gebracht werden, wo sie von ihren Eltern abgeholt werden. (9. Januar 2015)
Schule evakuiert: Die Gendarmerie eskortiert Kinder der Henri-Dunand-Schule in Dammartin-en-Goele. Sie sollen an einen sicheren Platz gebracht werden, wo sie von ihren Eltern abgeholt werden. (9. Januar 2015)
Peter Dejong, Keystone
Unübersichtliches Treiben: Die Spezialeinheit RAID in Saint-Mande in der Nähe von Porte de Vincennes. Eine Schiesserei in einem jüdischen Lebensmittelladen entwickelt sich zu einer weiteren Geiselnahme. (9. Januar 2015).
Unübersichtliches Treiben: Die Spezialeinheit RAID in Saint-Mande in der Nähe von Porte de Vincennes. Eine Schiesserei in einem jüdischen Lebensmittelladen entwickelt sich zu einer weiteren Geiselnahme. (9. Januar 2015).
Charles Platiau, Reuters
Muslime in Chateauroux demonstrieren gegen Gewalt nach dem Freitagsgebet vor der Al-Mouhsinine-Moschee. (9. Januar 2015)
Muslime in Chateauroux demonstrieren gegen Gewalt nach dem Freitagsgebet vor der Al-Mouhsinine-Moschee. (9. Januar 2015)
Guillaume Souvant, AFP
Weiterer Brennpunkt in Paris: Die Ringautobahn ist nach einer Geiselnahme in Porte de Vincennes gesperrt. (9. Januar 2014)
Weiterer Brennpunkt in Paris: Die Ringautobahn ist nach einer Geiselnahme in Porte de Vincennes gesperrt. (9. Januar 2014)
AFP
Präsident François Hollande und Premierminister Manuel Valls (2.v.l.) halten eine Krisensitzung im Innenministerium in Paris ab. (9. Januar 2015)
Präsident François Hollande und Premierminister Manuel Valls (2.v.l.) halten eine Krisensitzung im Innenministerium in Paris ab. (9. Januar 2015)
Patrick Kovarik, Reuters
Massive Sicherheitsvorkehrungen: Ein Polizist steht vor einer Moschee in Paris, während sich französische Muslime für das Freitagsgebet zusammenfinden. (9. Januar 2015)
Massive Sicherheitsvorkehrungen: Ein Polizist steht vor einer Moschee in Paris, während sich französische Muslime für das Freitagsgebet zusammenfinden. (9. Januar 2015)
Youssef Boudlal, Reuters
Eine Frau kümmert sich um Kinder in einer Schule in der Nähe der Geiselnahme in Dammartin-en-Goele. Die Schulen sollen mit Bussen evakuiert werden. (9. Januar 2015)
Eine Frau kümmert sich um Kinder in einer Schule in der Nähe der Geiselnahme in Dammartin-en-Goele. Die Schulen sollen mit Bussen evakuiert werden. (9. Januar 2015)
Peter Dejong, Keystone
Volle Konzentration: Die Einsatzkräfte umstellen die Industriestadt Dammartin-en-Goele. Die Strassen rund um den Ort der Geiselnahme sind gesperrt. (9. Januar 2015)
Volle Konzentration: Die Einsatzkräfte umstellen die Industriestadt Dammartin-en-Goele. Die Strassen rund um den Ort der Geiselnahme sind gesperrt. (9. Januar 2015)
Eric Gaillard, Reuters
Gespräche im Elysée-Palast: Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve spricht nach einer Krisensitzung in Paris zur Öffentlichkeit. (9. Januar 2015)
Gespräche im Elysée-Palast: Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve spricht nach einer Krisensitzung in Paris zur Öffentlichkeit. (9. Januar 2015)
Philippe Wojazer, Reuters
Zwei Pisten auf dem Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle sind wegen der Ereignisse gesperrt. Er befindet sich in der Nähe der Geiselnahme (9. Januar 2015)
Zwei Pisten auf dem Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle sind wegen der Ereignisse gesperrt. Er befindet sich in der Nähe der Geiselnahme (9. Januar 2015)
Dalton Bennett, Keystone
Die Augen sind auf Dammartin gerichtet: Journalisten arbeiten auf einem Hügel in der Industriezone. Die Polizei hat die Medien gebeten, den Einsatz nicht zu behindern. (9. Januar 2015)
Die Augen sind auf Dammartin gerichtet: Journalisten arbeiten auf einem Hügel in der Industriezone. Die Polizei hat die Medien gebeten, den Einsatz nicht zu behindern. (9. Januar 2015)
Eric Gaillard, Reuters
Ein Aufgebot aus Polizisten und den Sondereinsatzkommandos GIGN und RAID sind vor Ort. (9. Januar 2015)
Ein Aufgebot aus Polizisten und den Sondereinsatzkommandos GIGN und RAID sind vor Ort. (9. Januar 2015)
Thibault Camus, Keystone
Karte der Ereignisse: AFP hat eine Karte veröffentlicht in der man die letzten Ereignise lokalisieren kann. (9. Januar 2015)
Karte der Ereignisse: AFP hat eine Karte veröffentlicht in der man die letzten Ereignise lokalisieren kann. (9. Januar 2015)
AFP via Twitter
Geiselnahme In Frankreich: In der Druckerei «Création Tendance Découverte» in Dammartin-en-Goële sollen sich die beiden Hauptverdächtigen verschanzen. (9. Januar 2015)
Geiselnahme In Frankreich: In der Druckerei «Création Tendance Découverte» in Dammartin-en-Goële sollen sich die beiden Hauptverdächtigen verschanzen. (9. Januar 2015)
Google Maps
Gärten und Häuser werden einzeln durchsucht: Einsatzkräfte in Longpont. (8. Januar 2015)
Gärten und Häuser werden einzeln durchsucht: Einsatzkräfte in Longpont. (8. Januar 2015)
Reuters
Erneut treffen sich die Menschen im Zentrum von Paris: Demonstranten auf dem Place de Republique. (8. Januar 2015)
Erneut treffen sich die Menschen im Zentrum von Paris: Demonstranten auf dem Place de Republique. (8. Januar 2015)
AFP
Anteilnahme in ganz Frankreich: Eine Frau legt in Strassburg einen Stift nieder. (8. Januar 2015)
Anteilnahme in ganz Frankreich: Eine Frau legt in Strassburg einen Stift nieder. (8. Januar 2015)
AFP
Die Polizei untersucht die Avia-Tankestelle im Nordosten Paris, welche von den beiden Brüdern überfallen wurde (8. Januar 2015).
Die Polizei untersucht die Avia-Tankestelle im Nordosten Paris, welche von den beiden Brüdern überfallen wurde (8. Januar 2015).
Francois Becker, AFP
Fahndungsfotos veröffentlicht: Die Polizei sucht nach den Brüdern Cherif (links) und Said Kouachi.
Fahndungsfotos veröffentlicht: Die Polizei sucht nach den Brüdern Cherif (links) und Said Kouachi.
AFP
...sowie Journalisten der französischen Agentur AFP demonstrieren nach dem Anschlag in Paris. (7. Januar 2015)
...sowie Journalisten der französischen Agentur AFP demonstrieren nach dem Anschlag in Paris. (7. Januar 2015)
AFP PHOTO/BERTRAND GUAY
Ermittler bestätigten den Tod von vier Mitarbeitern: Georges Wolinski, Jean Cabut (bekannt unter dem Namen Cabu), Stephane Charbonnier Direktor von «Charlie Hebdo» (bekannt unter dem Kürzel Charb) und Bernard Verlhac (bekannt als Tignous). (v. l.)
Ermittler bestätigten den Tod von vier Mitarbeitern: Georges Wolinski, Jean Cabut (bekannt unter dem Namen Cabu), Stephane Charbonnier Direktor von «Charlie Hebdo» (bekannt unter dem Kürzel Charb) und Bernard Verlhac (bekannt als Tignous). (v. l.)
Twitter/@YaelAbrot, AFP
Die neuste Ausgabe der Satirezeitung «Charlie Hebdo» befasst sich mit dem umstrittenen französischen Autor Michel Houellebecq. (7. Januar 2015)
Die neuste Ausgabe der Satirezeitung «Charlie Hebdo» befasst sich mit dem umstrittenen französischen Autor Michel Houellebecq. (7. Januar 2015)
Bertrand Guay, AFP
Die Täter bei einem Schusswechsel mit der Polizei.
Die Täter bei einem Schusswechsel mit der Polizei.
Anne Gelbard, AFP
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«Der Polizeischutz war völlig ungenügend. Ich bin sehr enttäuscht von den Anti-Terror-Einheiten der französischen Polizei», sagte der Schweizer Publizist Peter Rothenbühler gestern in der SRF-Sendung «10 vor 10». Die «Charlie Hebdo»-Redaktion sei ungenügend geschützt gewesen, jede kleine Bank sei besser gegen Anschläge abgesichert. Dies, obwohl beim französischen Satiremagazin jeden Tag ein Anschlag zu erwarten gewesen sei.

Gerade das müsse den Behörden aber zugute gehalten werden, sagt Jean-François Daguzan. Er ist Sicherheitsexperte und Vorsteher der «Foundation for Strategic Research» in Paris. «Die Redaktion stand seit Jahren unter Polizeischutz – offenbar deutete nichts darauf hin, dass die Gefahrenstufe sich in letzter Zeit erhöht hatte.» Daguzan will die Behörden deshalb nicht kritisieren, «auch wenn sie sich bei der Einschätzung des Risikos offensichtlich getäuscht haben». Man müsse sich zudem vor Augen führen, «dass die Polizei jeden Tag Terroristen verhaftet und so verhindert, dass es überhaupt zu Anschlägen kommt».

Daguzan befürchtet, dass sich die ohnehin angespannte Stimmung in Frankreich nun weiter verschlechtern wird und die Übergriffe auf Muslime zunehmen. «Die Franzosen müssen zusammenrücken und klar machen, dass sie sich nicht einschüchtern lassen.» Ausserdem müsse Frankreich unbedingt mehr Geld in den Kampf gegen den Terror investieren. «Die Institutionen brauchen viel mehr Ressourcen, viel mehr Personal. Sie müssen besser ausgerüstet werden, zum Beispiel im digitalen Bereich.

«Gegen Barbaren ist nichts zu machen»

Zur Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen bei «Charlie Hebdo» war es gekommen, nachdem bekannt wurde, unter welchen Umständen die Terroristen in die Redaktion gelangt waren. Sie hatten eine Mitarbeiterin bedroht, die mit ihrer kleinen Tochter beim Gebäude eingetroffen war, und zwangen sie, die Tür mit einem Sicherheitscode zu öffnen. Dann stürmten sie in den Raum, in dem die Belegschaft gerade eine Redaktionssitzung abhielt, und eröffneten das Feuer.

Die Redaktion von «Charlie Hebdo» wurde bedroht, seit die Zeitschrift 2006 zum ersten Mal provokante Mohammed-Karikaturen veröffentlicht hatte. 2011 verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf die Redaktionsräume. Das französische Innenministerium habe die Zeitschrift darum unter Polizeischutz gestellt, sagte ihr Anwalt nach dem gestrigen Anschlag. «Doch gegen Barbaren, die mit Kalaschnikows kommen, ist nichts zu machen.»

«Offensichtlich war der Schutz nicht gut genug», sagt hingegen der deutsche Terrorexperte Guido Steinberg im Interview mit dem Tages-Anzeiger. Bei vielen Einrichtungen dürfte das Sicherheitspersonal nicht in der Lage sein, ihr Objekt zu schützen, falls es angegriffen werde wie «Charlie Hebdo». Steinberg fordert darum Konsequenzen in allen westlichen Ländern.

Redaktion als «bestbewachter Ort»

Wie diese aussehen könnten, zeigt das Beispiel der dänischen Zeitung «Jyllands Posten». Die Redaktion ist laut Bruno Kaufmann «einer der bestbewachten Orte Dänemarks», wie der Nordeuropa-Korrespondent gegenüber dem SRF sagte. So ist nicht bekannt, wo die Redaktionskonferenzen stattfinden. Einzelne Journalisten leben mit persönlichem Polizeischutz, wie zum Beispiel Flemming Rose, der ehemalige Feuilleton-Chef der Zeitung.

Rose liess 2005 als Erster die Mohammed-Karikaturen drucken, welche in den folgenden Jahren für grosse Kontroversen sorgen sollten. Immer wieder bedrohten Fanatiker danach Redaktionen in Europa, welche diese oder ähnlich provokante Karikaturen abgedruckt hatten. Sie waren nie erfolgreich – bis gestern.

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