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Warum Paris eine Zäsur ist

Die taktische Logik des IS ist aufgegangen.

Die Bahnhofshalle von Mumbai am 26. November 2008: Dieses Massaker diente als Vorbild für die Terrorattacken in Paris. Foto: Reuters
Die Bahnhofshalle von Mumbai am 26. November 2008: Dieses Massaker diente als Vorbild für die Terrorattacken in Paris. Foto: Reuters

Trotz über 130 Toter ist es nicht die Zahl der Opfer, sondern die Art der Angriffe und der Hintergrund der Täter, was die Anschläge in Paris zu einer Zäsur in der Terrorbedrohung Europas macht. Auch wenn bei den Anschlägen von ­Madrid 2004 mehr Menschen starben, töteten Terroristen niemals zuvor in Europa in einem einzigen, komplexen Angriff so viele Menschen an zahlreichen verschiedenen Orten einer Metropole. Viele Opfer starben zudem nicht durch Explosionen, sondern wurden kaltblütig und mit zielgerichteter Brutalität getötet, geradezu hingerichtet. ­An­gesichts des fraglos notwendigen enormen Aufwandes für Planung und Koordination der Angriffe wird deutlich, dass die Terroristen ein genaues Bild vor Augen hatten, als sie die ­Attentate planten: das Massaker von Mumbai, das im Jahr 2008 die Welt schockte.

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