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Was suchte Abdeslam am Bahnhof von Budapest?

Zwei Monate vor den Attentaten in Paris mietete sich der Verdächtige Salah Abdeslam ein Fahrzeug und fuhr von Belgien nach Ungarn. Mit ihm unterwegs waren zwei mögliche Komplizen.

Ein Steckbrief des einzig überlebenden Attentäters von Paris: Salah Abdeslam. (Archiv)
Ein Steckbrief des einzig überlebenden Attentäters von Paris: Salah Abdeslam. (Archiv)
Police National, Keystone
Razzia in Brüssel: Die Polizei hat den mutmasslichen Paris-Attentäter Salah Abdeslam lebendig gefasst. (18. März 2016)
Razzia in Brüssel: Die Polizei hat den mutmasslichen Paris-Attentäter Salah Abdeslam lebendig gefasst. (18. März 2016)
AFP
Mohamed Abdeslam, ein Bruder des Gesuchten, zündet Kerzen für die Opfer an.
Mohamed Abdeslam, ein Bruder des Gesuchten, zündet Kerzen für die Opfer an.
Emmanuel, AFP
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Seit dem 13. November fehlt von Salah Abdeslam jede Spur. Der Verdächtige, der bei den Anschlägen von Paris eine Rolle gespielt haben soll, wird international gesucht. Derweil kommen neue Details ans Licht. Wie der französische Sender «BFMTV» berichtet, reiste Abdeslam vergangenen September zweimal in die ungarische Hauptstadt Budapest.

Am 8. September habe er sich bei einer Autovermietung in Brüssel einen Mercedes gemietet und sei damit über Deutschland und Österreich nach Ungarn gefahren. Am nächsten Tag habe er sich kurz vor Mittag zum Hauptbahnhof in Budapest begeben. Nach ungefähr 45 Minuten habe er den Bahnhof wieder verlassen und sei zurück nach Belgien gefahren.

Kontrolle in Österreich

Das Spiel wiederholte sich laut dem Bericht wenige Tage später. Am 17. September sei Abdeslam erneut mit einem Mietwagen, dieses Mal mit einem Audi A6, nach Ungarn gefahren. Wieder habe er sich in der Nähe des Bahnhofs aufgehalten, bevor er nach Belgien zurückkehrte.

Was Abdeslam in Ungarn suchte, ist unklar. Auch ob der Besuch im Zusammenhang mit den Terroranschlägen steht, konnte bislang nicht geklärt werden. Bei der ersten Reise sei Abdeslam in Österreich kontrolliert worden. Nach Angaben von BFMTV war er nicht allein im Fahrzeug. Zwei Männer, Samir Bouzid und Soufian Kayal, hätten ihn begleitet. Beide gerieten später ins Visier der Behörden, als mögliche Helfer Abdeslams.

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