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Wir sollten Mohammed zeigen

Der Tages-Anzeiger zeigt das Titelblatt der neuen «Charlie Hebdo»-Ausgabe nicht. Eine vergebene Chance.

Noch immer vibrieren wir im Nachhall der infamen Attacken zweier Verwirrter auf die Presse- und Meinungsfreiheit von vergangener Woche. Die Reaktionen folgen einer spezifischen Dramaturgie: Kurz nach den Attacken verbreitete sich der Slogan «Je suis Charlie» – mit dem die Menschen ihre Solidarität mit den Ermordeten bekundeten. Fast genauso schnell begannen Einzelne aber auch zu erklären, warum sie eben nicht Charlie sind. Weil sie den Stil des Magazins oder die Karikaturen nicht mochten. Weil diese oft den Eindruck vermittelten, nicht in erster Linie die Leute belustigen, sondern religiöse Gefühle verletzen zu wollen.

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