Zum Hauptinhalt springen

1500 Menschen sterben nach Erdbeben in China

Die Anzahl Toten im Erdbebengebiet in den tibetischen Bergen steigt. Der chinesische Präsident Hu Jintao ist am Sonntagmorgen ins Katastrophengebiet gereist.

Vier Tage nach dem dem verheerenden Erdbeben in China ist Präsident Hu Jintao am Sonntag in der Katastrophenregion eingetroffen. Hu brach eine offizielle Reise nach Südamerika ab, um sich ein persönliches Bild von der Lage im tibetischen Bebengebiet zu machen. Die Zahl der Toten erhöhte sich unterdessen auf fast 1500.

Bis zum Samstagabend wurden nach offiziellen Angaben 1.484 Todesopfer registriert. Mehr als 12'000 Menschen wurden verletzt, knapp 1400 davon schwer. 312 Menschen werden noch vermisst. Das Beben am Mittwoch in der Provinz Qinghai hatte nach Angaben des chinesischen Erdbebenzentrums eine Stärke von 7,1.

25'000 Zelte, mehr als 50'000 Decken und 850 Tonnen Nahrungsmittel und Trinkwasser seien inzwischen im Katastrophengebiet eingetroffen, sagte Zou Ming, Leiter der Katastrophenhilfe im Ministerium für Zivilverwaltung, bei einer Pressekonferenz in Peking. Die meisten Überlebenden hätten Zelte und seien mit Grundnahrungsmitteln und Wasser versorgt. Die Lieferung von Hilfsgütern in die abgelegene Region sei aber weiterhin ein logistisches Problem.

ddp/oku

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch