Nato tötet in Afghanistan vier Zivilisten

Nach afghanischen Angaben haben Nato-Soldaten nahe der Stadt Kandahar das Feuer auf einen Bus eröffnet. Es soll zahlreiche Tote und Verletzte gegeben haben.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Nato-Soldaten haben nach offiziellen afghanischen Angaben am Montagmorgen nahe der Stadt Kandahar das Feuer auf einen Bus eröffnet und dabei vier Zivilpersonen getötet. Weitere 18 Menschen seien verletzt worden, sagte Selmai Ajubi, der Sprecher des örtlichen Gouverneurs.

Unter den Opfern seien Frauen, Kinder und Männer. Zwölf der Verletzten wurden den Angaben zufolge in ein Militärkrankenhaus eingeliefert. Die Provinzregierung verurteile des Beschuss des Busses scharf, sagte Ajubi. Ein Nato-Sprecher erklärte, die Allianz habe Kenntnis von dem Vorfall. Man wolle sich vorerst aber noch nicht näher dazu äussern. (jak/ddp)

Erstellt: 12.04.2010, 08:17 Uhr

Artikel zum Thema

Deutschen Soldaten in Afghanistan droht der Krieg

Die Bundeswehr ist Jahren im afghanischen Kunduz auf Friedensmission. Doch nun droht sie in der bislang eher friedlichen Region zwischen die Fronten zu gelangen. Mehr...

«Sie sind gestorben, weil sie Afghanistan zu einem Land ohne Terror machen wollten»

In einer bewegenden Feier hat Deutschland Abschied genommen von den jüngst gefallenen Soldaten. Als die Glocken in der Kirche erklangen, fingen manche der Männer in den grauen Uniformen still an zu weinen. Mehr...

Französischer Fallschirmjäger stirbt in Afghanistan

Ein französischer Fallschirmjäger ist am Donnerstag in Afghanistan bei einem Angriff Aufständischer ums Leben gekommen. Mehr...

Google Map

Blogs

Mamablog Ab auf die Bäume, Kinder!

Sweet Home Ferien im Chalet

Weiterbildung

Gamen in der Schule

Die Schule bereitet Kinder auf die Arbeitswelt vor. Das Rüstzeug soll auch spielerisch vermittelt werden.

Die Welt in Bildern

Buntes Treiben: Mit dem Schmutzigen Donnerstag hat auch die Luzerner Fasnacht begonnen. Am Fritschi-Umzug defilieren die prächtig kostümierten Gruppen und Guggen durch die Altstadt. (20. Februar 2020)
(Bild: Ronald Patrick/Getty Images) Mehr...