Tims Baum

Eine Mutter machte 2004 mit ihrem Sohn Urlaub in Thailand. Dann kam die Welle. Zehn Jahre nach dem Tsunami traf unser Autor sie und andere Überlebende wieder.

An diesem Baum trauert Julia Gerlach um ihren Sohn. Jede Weihnachten kehrt sie an den Strand von Khaolak zurück, um Tim am Todestag nahe zu sein.

An diesem Baum trauert Julia Gerlach um ihren Sohn. Jede Weihnachten kehrt sie an den Strand von Khaolak zurück, um Tim am Todestag nahe zu sein. Bild: Kai Strittmatter

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Es gibt eine Welt davor. Und eine danach. Und ein jeder der Menschen, die diesen Tag in Khaolak erlebt haben, richtet sich darin auf seine Weise ein. Der Fischer: «Ich seh' das so: Damals war es 400 Jahre her, dass eine solche Welle zuletzt unsere Küste getroffen hatte. Jetzt sind zehn Jahre vergangen, ich denke also, bis die nächste kommt, haben wir noch mal 390 Jahre.» Die Wäscherin: «Wieso sollte ich mich fürchten? Sterben müssen wir alle. Wir kennen nur den Tag unserer Geburt. Der Tag unseres Todes bleibt uns verborgen.» Der Hotelier: «Dieser Tag hat gezeigt, wer stark ist und wer nicht. Ich war stark genug, um über den Tag hinwegzukommen.»

Die Deutsche, Julia Gerlach, die ihren richtigen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, gehört sie zu den Starken? Sie macht den Eindruck. Offen, klug, auch fröhlich im Gespräch. Flugbegleiterin war sie damals, sie ist es heute noch.

Früher hieltst du dich für unverwundbar. Du warst unbeschwert. Gerade an diesem Ort. Wo der Strand so sanft und so flach ins Meer abfiel wie sonst kaum irgendwo in Thailand. Kinderparadies. Die Füsse im Sand, ein Drink in der Hand, im "Happy Lagoon", jeden Abend waren wir da. Dein kleiner Tim, wie er Sophia anhimmelt, mit ihren zehn Jahren doppelt so alt wie er. Ausgerechnet die moppelige, liebe Sophia, dachtest du, Mensch Tim, wo du doch jede haben könntest. Weihnachten am Strand. Du schenktest Tim die Spiderman-Figur, die er sich schon so lange gewünscht hatte. Er dir die Muschel. Du hattest das Gefühl: Es kann dir nichts passieren und deinem Kind auch nicht. Dieses ,Mir gehört die Welt'-Gefühl.

Solange sie seine Muschel in der Hand hielt, so lange dachte sie, er lebt

Dann der 26. Dezember 2004. Bei strahlender Sonne und blauem Himmel durchquerte eine Wassersäule mit der Geschwindigkeit eines Jumbojets, aber mit nur tückisch winzigem Wellenkamm den Indischen Ozean, um sich dann um zehn Uhr zwanzig urplötzlich am Strand von Khaolak zu einer betonharten, fast elf Meter hohen Wand aufzutürmen und die alte Welt in Stücke zu schlagen.

Die Welt, die dir gehörte.

Jetzt weisst du, wie es sich anfühlt, dein Kind zu verlieren.

Am Tag nach dem Tsunami landete ich in Phuket. Ich kannte Khaolak, der Strand war die Jahre zuvor auch meine Winterflucht gewesen. Diesmal kam ich als Reporter. Julia Gerlach traf ich im provisorisch eingerichteten Krisenzentrum. Sie half. Zum Nachdenken, sagte sie damals, sei sie nicht mehr gekommen, seit sie am Sonntag um 10.20 Uhr um ihr Leben gerannt war. Sie kam da gerade vom Einkaufen zurück. Ihr Sohn Tim war am Strand geblieben, bei seiner Freundin Sophia. Jetzt: keine Spur von ihm. Am Ende unseres Gesprächs öffnete Julia Gerlach ihre linke Hand. Darin Tims Muschel, blau an der Kappe, rot umrandet, an der Spitze ein Stückchen herausgebrochen. «Solange ich die in der Hand habe», sagte sie, «so lange lebt er.» Später, in ersten Momenten des Luftholens, holten Erinnerungen sie ein. Wie Tim sie, drei Tage vor dem Unglück, unvermittelt fragte: «Du Mama, muss ich eigentlich vor dir sterben?»

Julia Gerlach hat überlebt. So wie auch Sophia, Tims Schwarm. Sophia verlor Mutter und Vater. «Manchmal denke ich», sagt Julia Gerlach heute, zehn Jahre später: «Was ist schlimmer?»

Es waren Ferien, es war Weihnachten

Khaolak war Ferienparadies für Schweden und Deutsche vor allem, viele Kilometer noch unberührter Strand, viele Backpacker. Keine Girlie-Bars, kaum Discos. "Wir wollten die Familien, wir wollten die Kinder. Wir warben um sie", sagt Richard Doring, Reisebuch-Autor und Khaolak-Entdecker mit eigener kleiner Agentur. «Nach der Katastrophe plagte uns das schlechte Gewissen.» So viele Kinder.

Offiziell starben bei dem Tsunami in Thailand mehr als 5000 Menschen. Die überwältigende Mehrzahl von ihnen in Khaolak und Umgebung. Mehr als 800 Deutsche wohl, fast 600 Schweden, 2000 Thai und Myanmarer allein im Fischerdorf Ban Nam Khem. Wenn nach dem Tsunami Staatstrauer ausgerufen wurde nicht nur in Indonesien und Thailand, sondern auch in Schweden und Deutschland, dann lag das an den Leben, die die Welle in Khaolak ausgelöscht hatte. Für die Europäer, die sich vermeintlich sicher eingerichtet hatten in der modernen Zivilisation, war die Naturgewalt ins Heiligste eingebrochen: Es waren Ferien, es war Weihnachten.

Es gibt Schnittstellen, Pforten zwischen der neuen und der alten Welt. Orte. Tage. Wenn die dunkle Zeit beginnt, die Wochen am Jahresende. Wenn man das 24. Säcklein des Adventskalenders füllt und einen der Gedanke trifft: nur zwei Tage später.

Es gibt Orte für Eingeweihte, wie jenes Stück am Nordende des Bangniang-Strandes, wo einst Mai's Quiet Zone stand. Ein Flecken wie aus der Postkarte in den Indischen Ozean gesprungen: ein kleines Resort, ja, aber eigentlich ein wuchernder Garten, ein blühender Dschungel am Strand. Ein Werk der unermüdlichen Mai, die sich hier mit ihrem amerikanischen Ehemann Douglas Fairweather niedergelassen hatte. Doug sah man manchmal Pfeife rauchend und ewig grummelnd, über George W. Bush, über die stetig anschwellende Zahl von Touristen, die in sein eben noch geheimes Paradies trampelten, dabei aber unendlich stolz auf seine Mai. «Mit ihrer Liebe für diesen Garten konnte ich nie konkurrieren», sagte Doug später einmal. Es war die billigste Unterkunft am Strand, und es war die schönste. Das Baumhaus, die salzgegerbte Hütte mit einem Dach aus Palmgras, die Kasuarinen, mächtige Bäume mit langen Nadeln, die mit ihrem über dem Sand aufgetürmten Wurzelwerk so wirkten, als stünden sie bereit für einen Wettlauf zum Wasser.

Die Kasuarinen waren die Rettung für nicht wenige, die aus den Bungalows heraus in ihre Wipfel torpediert wurden, sich dort oben festklammerten.

Ich hatte bei Mai und Doug auch in jenem Jahr meinen Urlaub gebucht, diesmal für den Tag vor Silvester. Vier Tage zuvor, am 26. Dezember 2004 um 10.20 Uhr, wurde Mai's Quiet Zone, wurde Khaolak ausgelöscht. Als ich am 27. Dezember landete, um zu berichten, war Mai tot. Tot waren auch ihre Schwestern Joi, die gekocht, und die hübsche Ae, die die Buchhaltung erledigt hatte. Tot waren fast alle, die sich an diesem Morgen in dem Resort aufgehalten hatten. Ehemann Doug war einer der wenigen Überlebenden. Er wurde in einer Shrimpsfarm angespült, drei, vier Kilometer entfernt.

Es gibt Orte wie den Baum am Nangthong-Strand. Julia Gerlachs Baum. Auch eine Kasuarine. Da hängt das Foto eines Jungen in Badehose: kleiner Tim, grosses Lachen. Ein Foto der kleinen Paulina. Eines von Max, er wurde 17, eines von Martin, er wurde 19 Jahre alt. Blumengirlanden aus Kunststoff, Muscheln. Vor dem Baum ein Brautpaar, sie machen Fotos. Cedric aus Frankreich und Kitty aus Australien. Sie haben gerade geheiratet, am Strand. «Weil es hier viel, viel schöner ist als auf Phuket», sagt sie.

Eigentlich war es eine Palme. Tim und ich haben immer unsere Schuhe dort abgestellt, wenn wir aus dem Hotel zum Strand sind. Vor vier Jahren dann wurde unsere Palme gefällt für ein neues Resort. Da haben ich und eine schwedische Mutter uns diesen Baum gesucht. Wir schmücken ihn jedes Jahr neu. Ich weiss, manche wollen nie wieder nach Khaolak zurück. Ich fahre jedes Jahr hin. Weil ich sonst zu weit weg wäre von ihm. Sonst wäre er allein an diesem Tag, in dieser Stunde. Ich hatte ja bis zum letzten Moment noch Hoffnung. Als sie am 22. April, vier Monate nach dem Tsunami, vor meiner Tür standen und sagten: 'Wir haben Tim identifiziert, anhand seines Zahnstatus', da sagte ich: 'Das ist lächerlich, ich will einen DNA-Abgleich.' Tim lag dann noch fünf Wochen im Trauerhaus in Stuttgart. Eine Mitarbeiterin machte jeden Morgen das Licht an für ihn, damit er nicht so viel Angst hatte im Dunkeln. Ich konnte so viel Abschied nehmen, wie ich wollte, das war toll. 'Darf ich ihn sehen?' habe ich gefragt. Sie weinte, sagte: 'Tun Sie das lieber nicht.' Es war schwer. Sie sagen dir: Dein Kind liegt da im Sarg. Aber du begreifst es nicht. Am 31. Mai haben wir noch seinen sechsten Geburtstag gefeiert, mit sechs Rosen. Eine Woche später wurde er eingeäschert. Das Jahr eins nach seinem Tod, das war mein Un-Jahr.

Jedes Jahr fahre ich seither zurück. Am 26. Dezember um 10.20 Uhr setze ich mich unter meinen Baum am Strand. Ich heule zehn Minuten. Dann gehe ich zurück ins Resort. Meine Freunde dort heulen mit mir. Wir umarmen uns. Und dann wird's wieder schöner, beschwingter. Wir stossen auch an auf Tim. Einmal war ich Weihnachten bei meinen Eltern in Südafrika, das fühlte sich total falsch an. Als Mutter geht das gar nicht: dein Kind alleine zu lassen in diesem Moment. Aber Khaolak verändert sich. Die vielen Bettenburgen, die Leute. Ich glaube, nächstes Jahr möchte ich nicht mehr hin.

Khaolak wächst

Khaolak hat ein neues Leben gefunden. Altes musste weichen. Die Palme von Mutter und Sohn. Mai's Quiet Zone. Die Banken bedrängten schon kurz nach dem Tsunami Mais Familie. Wie die anderen kleinen Hoteliers auch, hatten sie Hypotheken abzubezahlen. Schon im Juni 2005 wollten die Banken die nächste Rate, von Menschen, die soeben alles verloren hatten. «Es war ein grosser Schwindel», erzählte Doug hernach: «Die Regierung hatte für Fälle wie den unseren ein Moratorium erlassen für ein Jahr auf alle Ratenzahlungen.» Sie wussten das damals nicht. Mais Sohn aus erster Ehe, Sanan, ein Künstler, kein Geschäftsmann, verkaufte das Land. An einen Dänen. Heute steht hier ein säulenbesetztes Strandpalais, ein griechisch-römisch-asiatischer Neureichentraum in Rosa aus rissigem Marmor und abplatzendem Putz. Anstelle von Mais Dschungel ragen drei einsame Palmen in die Luft.

Viele der alten Gäste bleiben weg. Andere kommen. Khaolak wächst. 78 Hotels gab es vor dem Tsunami. Heute sind es mehr als 200. Jedes Jahr zwanzig Prozent mehr Touristen. Das «Lah Own», das eigentlich idyllische Strandresort, in dem Julia Gerlach jedes Jahr absteigt, ist eingekreist von einer gewaltigen Baustelle: Sie ziehen hier rundherum das neue Holiday Inn hoch. 200 Zimmer. Die einst kleine, staubige Hauptstrasse hat heute sechs Spuren, einen McDonald's gibt es längst. Die Schweden sind nicht wieder gekommen, die Deutschen schon. Kippenschnorren am Strand, das geht hier heute wie damals auch auf Deutsch. «Johnny Armani», indischer Abstammung, schneidert «exquisit für die Dame und für den Herrn». Beim «Bavaria House» serviert Tom aus Ulm die Bundesliga live und die Schnitzel XXL.

«Wir wollen das vergessen!»

Richard Doring ist nur selten sentimental. Der Autor und Hotelier kennt den Strand seit 1986. Er schrieb über Khaolak als einer der ersten, er legte eine Webseite an, die viele Deutsche herlockte, er hat noch heute sein eigenes kleines Resort: Sita Garden. Als der Tsunami kam, war er mit seiner Frau in Laos. Von seinem Strandhaus, das ein Audi-Manager mit Frau und Kind gemietet hatte, fand er nur noch das Betonfundament. «Alles darüber war wie mit der Rasierklinge abgesägt.» Nicht eine Sekunde, sagt er, habe er ans Aufgeben gedacht. Ja, kaum eines der kleinen Resorts hat die Katastrophe überlebt, die Banken, die grossen Firmen kauften das Land. Luxusresorts entstanden mit 200, 300 Betten. Mehr Sorgen aber macht Richard Doring das Meer. Es holt sich an manchen Stellen den Strand. Meter für Meter. Sie stemmen sich ihm entgegen. «Aber das Meer trümmert mit solcher Wucht gegen das Land», sagt Doring, «das zerschlägt die stärksten Mauern.»

Einst fiel auch von Dorings Grundstück der Strand flach ab ins Meer. Heute steht er am Rand seines Landes und blickt in die Tiefe runter zum Strand, vier Meter hoch ist die Mauer, die er angelegt hat. Das Marine Department schlägt nun vor, über eine Länge von zwei Kilometern auf Staatskosten eine zehn Meter hohe Betonmauer in den Bangniang-Strand zu rammen, sechs Meter unter, vier Meter über der Erde, um das Land der Hoteliers zu retten. Und mit Steinstufen davor vielleicht auch den Strand. «Ist der weg, sind die Touristen weg», sagt Doring. Ob die Mauer sie hält?

Doring hat, gemeinsam mit einem Freund, ein kleines Tsunami-Museum eingerichtet. Ein Raum, Schautafeln, Videos. Es wird auch gezeigt, wie Khaolak sich wieder aufrappelte. Sie fragten bei den Hotels an, ob sie Tafeln gestalten wollten. Ohne grossen Erfolg. «Verstehst du nicht, wir wollen das nicht!», habe ihn eine Managerin angefahren: «Wir wollen das vergessen!»

«Ich wusste, meine Kinder waren tot»

Ein paar Kilometer ausserhalb von Ban Nam Khem liegt das Waisenhaus Baan Tharn Namchai. Gegründet wurde es für die Kinder, denen der Tsunami die Familie nahm. Mehr als hundert waren es damals. Von den 95 Kindern heute ist nur mehr eines Tsunami-Waise. Die anderen fanden einen Beruf, sind auf der Universität oder wurden von den Familien zurückgeholt, als die Wirtschaft sich langsam wieder erholte. Nong arbeitet hier, die 38-Jährige, die mit vollem Namen Ninan Jantawong heisst. Sie verlor ihren Mann, ihre Eltern, ihren Bruder, ihre Schwester. Ihren zehnjährigen Sohn Pop. Ihre zweijährige Tochter Bin. Sie war nur kurz mit dem Motorroller zur Tankstelle gefahren.

Als sie zurückkam, sah sie, wie die Welle über ihrem Haus zusammenschlug. «Ich wusste, meine Kinder waren tot.»

Freunde überredeten sie, im Waisenhaus anzufangen. So kümmerte sich die Frau, die ihre Kinder verloren hatte, um Kinder, die ihre Eltern verloren hatten. «Wir haben uns viel umarmt. Langsam erholte sich meine Seele.» Sie öffnet ihre Geldbörse, zieht zwei Fotos hervor. Pop und Bin. In den Ruinen ihres Hauses, unter dem Sand, fand sie die Bilder. «Schauen Sie», sagt sie. «Meine Tochter hat dasselbe Kleidchen an wie am Tag ihres Todes.»

Nong hat wieder einen Sohn, sechs Jahre ist er heute. Und wieder einen Ehemann. Fischer auch er. Nein, sagt sie, sie habe keine Angst. «Die ersten zwei, drei Jahre hasste ich das Meer. Es hat meine Familie getötet. Aber ich habe meine Angst verloren.»

Es gebe Momente, sagt Julia Gerlach, da hole es einen zurück.

Das können Gerüche sein, Geräusche. Einmal schlief ich bei meinen Eltern, da ächzte das Gebälk. Ich gefror innerlich. Das Ächzen, das Stöhnen: Das war das Wasser, das sich seinen Weg bahnte. Wahnsinn. Nein, ich habe nie daran gedacht, mich umzubringen. Ich habe mir vorgestellt, es gebe da eine Glasscheibe zwischen den einen Toten und denen, die sich umgebracht haben. Und die einen dürfen nicht rüber zu den anderen. Das allein war schon ein Grund, sich nicht umzubringen. Ich bin wieder in die Kirche eingetreten. Das Unglück hat mich nicht härter gemacht, eher gelassener. Was regen die Leute sich bloss auf mit ihren Miniproblemen? Ich lache heute mehr über mich selber. Das Glück, ja, das ist ein anderes. Ich bin auch heute glücklich. Aber früher war es unbeschwert, unendlich. Ich habe eine Box mit Tims Sachen, da liegt auch seine Muschel drin. Seine Schuhe stehen noch immer bei mir im Flur. Fotos schaue ich mir oft an, aber keine Videos. Ich habe eine höllische Angst vor Videos.

Ich habe wieder einen Sohn, Julian. Er wurde in Khaolak getauft, wir liefen barfuss über den Strand, der deutsche Pfarrer kam aus Bangkok, spielte Gitarre. Schön war das. Vor fünf Jahren sind wir dann aus Stuttgart weggezogen. Ich finde, Julian hat ein Recht auf sein eigenes Leben, er soll nicht nur in Tims Spuren wandeln.

Am 26. Dezember wird Ninan Jantawong, genannt Nong, im Nam Kim Tempel einer buddhistischen Zeremonie beiwohnen, wo der Verstorbenen gedacht wird. Es ist der Tempel, in dem die Urnen mit der Asche von sieben ihrer Liebsten aufbewahrt wird.

In Stuttgart werden Freunde der Familie Tims Grab besuchen.

In Südafrika werden Tims Grosseltern Kerzen ins Fenster stellen.

Am Nangthong-Strand in Khaolak, um kurz vor zehn Uhr, wird Julia Gerlach sich zu ihrem Baum aufmachen. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 25.12.2014, 23:11 Uhr

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