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Amerikanische Produkte für Asien

US-Präsident Barack Obama will doppelt so viel nach Südasien exportieren. Er kündigt an, den dortigen Staaten künftig viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Wollen zusammen Geschäfte machen: Barack Obama (links), der philippinische Präsident Benigno Aquino (Mitte), der malayische Premier Najib Razak am Freitag beim Asean-Treffen.
Wollen zusammen Geschäfte machen: Barack Obama (links), der philippinische Präsident Benigno Aquino (Mitte), der malayische Premier Najib Razak am Freitag beim Asean-Treffen.

US-Präsident Obama setzt bei seinen Plänen zur Verdopplung der Exporte binnen fünf Jahren erheblich auf die Märkte Asiens. US-Ausfuhren in die südostasiatische Staatengemeinschaft Asean wüchsen doppelt so schnell wie in andere Weltregionen, sagte Obama am Freitag vor einem Treffen mit Staats- und Regierungschefs der Ländergruppe.

«Südostasien wird deshalb wichtig sein, mein Ziel der Verdopplung der Exporte zu erreichen», betonte er am Rande der UNO-Vollversammlung in New York. Obama plant für November eine grössere Asienreise, unter anderem nach Südkorea zum Gipfel der 20 grössten Wirtschaftsmächte (G20), nach Indonesien und nach Japan zum Asien- Pazifik-Gipfel (Apec).

Erstmals Wahlen in Burma

Die engere Kooperation mit den zehn Asean-Ländern, zu denen Indonesien, Thailand und Vietnam zählen, war bei dem ersten Treffen dieser Art im vergangenen November in Singapur beschlossen worden. Die USA wollen der Asean-Gruppe künftig wesentlich mehr Aufmerksamkeit schenken, sagte Obamas Asien-Berater Jeff Bader.

Allerdings gibt es auch strittige Themen zwischen den USA und einzelnen ASEAN-Staaten. Obama äusserte sich am Freitag zunächst nicht zu den bevorstehenden Wahlen in Burma. Am 7. November lässt die Militärjunta erstmals seit 1990 beschränkte Wahlen zu. Allerdings behält sie sich ein Viertel aller Sitze und die wichtigsten Positionen in der Regierung vor.

SDA/oku

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