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Aus 54 wurden 3

Der ungeplante Atomausstieg: In Japan sind nur noch 3 von 54 AKW-Reaktoren in Betrieb. Bis April könnten gar alle vom Netz genommen werden. Wie stillt nun das Land seinen Energie-Hunger?

Der letzte Meiler wurde Anfang Mai abgeschaltet: Reaktor Nummer drei des AKW Tomari auf der Nordinsel Hokkaido.
Der letzte Meiler wurde Anfang Mai abgeschaltet: Reaktor Nummer drei des AKW Tomari auf der Nordinsel Hokkaido.
Keystone
Abgestellt: Im AKW Kashiwazaki-Kariwa von Tepco wurde nun auch der letzte Reaktor wegen Wartungsarbeiten heruntergefahren.
Abgestellt: Im AKW Kashiwazaki-Kariwa von Tepco wurde nun auch der letzte Reaktor wegen Wartungsarbeiten heruntergefahren.
Keystone
Industrieminister Yukio Edano sorgt sich um die Stromversorgung im kommenden Sommer.
Industrieminister Yukio Edano sorgt sich um die Stromversorgung im kommenden Sommer.
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Japans Atomproduzenten erleben diese Woche einen doppelten Rückschlag. Gleich zwei Reaktoren werden wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet. Dies hat zur Folge, dass nur noch 3 von 54 Reaktoren in Betrieb sein werden. Alle 13 Monate müssen die Atommeiler einer Kontrolle unterzogen werden, bevor sie das Okay zur Wiederinbetriebnahme erhalten. Früher war dies eine Routineprozedur. Doch seit der Katastrophe von Fukushima weigern sich die lokalen Behörden, ihre abgeschalteten Reaktoren wieder hochzufahren. Zu gross sind die Sorgen in der Bevölkerung.

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