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Autobombe explodiert auf Markt

Bei einem Selbstmordanschlag mutmasslicher Islamisten auf einen belebten Markt in der russischen Grossstadt Wladikawkas im Nordkaukasus sind mindestens zwölf Menschen getötet worden.

Bilder aus Wladikawkas zeigen die zerstörerische Wucht, welche die Autobombe hatte.
Bilder aus Wladikawkas zeigen die zerstörerische Wucht, welche die Autobombe hatte.
Keystone
Sicherheitsbeamte suchen nach Spuren und Opfern.
Sicherheitsbeamte suchen nach Spuren und Opfern.
Keystone
Anschlag auf Zivilpersonen: Opfer in Wladikawkas.
Anschlag auf Zivilpersonen: Opfer in Wladikawkas.
Keystone
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Etwa 80 weitere wurden nach Behördenangaben beim Attentat am Donnerstag verletzt. Eine Autobombe mit einer Sprengkraft von zehn Kilogramm TNT sei auf dem Markt explodiert, teilte das Innenministerium der Teilrepublik Nordossetien nach Angaben der Agentur Interfax mit.

Der russische Präsident Dmitri Medwedew beorderte am Donnerstag seinen Sondergesandten für den Nordkaukasus, Alexander Chloponin, zum Anschlagsort. Die Lage in der Region gerät trotz milliardenschwerer Investitionen und starker Präsenz von Sicherheitskräften zunehmend ausser Kontrolle.

Unabhängiges «Kaukasus-Emirat» gefordert

In den nahen Konfliktrepubliken wie Tschetschenien und Dagestan kämpfen Separatisten gegen kremltreue Einheiten für ein unabhängiges «Kaukasus-Emirat». Mittlerweile steigt die Zahl der Terroranschläge in südrussischen Städten. Die Untergrundkämpfer hatten wiederholt angekündigt, den Terror auszuweiten.

Vor sechs Jahren hatten im nordossetischen Beslan Islamisten den bisher schwersten Anschlag in Russland verübt. Damals starben mehr als 330 Menschen, darunter 168 Kinder. Die Region im Konfliktgebiet Nordkaukasus galt zuletzt als vergleichsweise ruhig.

SDA/sam

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