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Bin Laden war auf eine Flucht vorbereitet

Die US-Regierung gibt neue Details zur Operation Geronimo bekannt und veröffentlicht weitere Bilder des zerstörten Anwesens. Osama Bin Laden war demnach besser auf den Ernstfall vorbereitet als angenommen.

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Die CIA hofft, hier wichtige Fingerabdrücke zu finden: Osama Bin Ladens Haus in Abbottabad.
Die CIA hofft, hier wichtige Fingerabdrücke zu finden: Osama Bin Ladens Haus in Abbottabad.
Keystone
Ein Pakistani schaut sich im Internet Bilder der «Operation Geronimo» an.
Ein Pakistani schaut sich im Internet Bilder der «Operation Geronimo» an.
Keystone
Neue Bilder zeigen die Zerstörung, nachdem die US-Eliteeinheiten das Anwesen Bin Ladens gestürmt hatten: Zerstörter Hubschrauber der US Navy.
Neue Bilder zeigen die Zerstörung, nachdem die US-Eliteeinheiten das Anwesen Bin Ladens gestürmt hatten: Zerstörter Hubschrauber der US Navy.
Reuters
Den Helikopter liessen die US-Truppen nach der Aktion auf dem Anwesen zurück.
Den Helikopter liessen die US-Truppen nach der Aktion auf dem Anwesen zurück.
Reuters
Das eingezäunte Gelände auf Bin Ladens Anwesen.
Das eingezäunte Gelände auf Bin Ladens Anwesen.
Reuters
Ein Tag nach dem Ende des Terrorfürsten: Pakistanische Polizisten bewachen das Haus, in dem sich Bin Laden jahrelang versteckt hatte. (3. Mai 2011)
Ein Tag nach dem Ende des Terrorfürsten: Pakistanische Polizisten bewachen das Haus, in dem sich Bin Laden jahrelang versteckt hatte. (3. Mai 2011)
Keystone
Die Lokalbevölkerung von Abbottabad beäugt das Anwesen von Osama Bin Laden. (3. Mai. 2011)
Die Lokalbevölkerung von Abbottabad beäugt das Anwesen von Osama Bin Laden. (3. Mai. 2011)
Keystone
In dieser Residenz im pakistanischen Abbottabad soll der Terroristenführer getötet worden sein.
In dieser Residenz im pakistanischen Abbottabad soll der Terroristenführer getötet worden sein.
Reuters
Im Innern der Villa: Videoaufnahmen des Fernsehsenders ABC zeigen ein Schlafzimmer von Osama Bin Ladens Unterschlupf. (2. Mai 2011)
Im Innern der Villa: Videoaufnahmen des Fernsehsenders ABC zeigen ein Schlafzimmer von Osama Bin Ladens Unterschlupf. (2. Mai 2011)
Keystone
Das Schlafzimmer mit einem grossen Bett hat nur eine Reihe schmaler Fenster.
Das Schlafzimmer mit einem grossen Bett hat nur eine Reihe schmaler Fenster.
Keystone
Blutspuren weisen auf eine Schiesserei hin.
Blutspuren weisen auf eine Schiesserei hin.
Keystone
Das Haus befindet sich im pakistanischen Abbotabad.
Das Haus befindet sich im pakistanischen Abbotabad.
Keystone
Ein Grundriss der Bin-Laden-Villa.
Ein Grundriss der Bin-Laden-Villa.
Keystone
Medikamente sind auf einem Regal zu sehen.
Medikamente sind auf einem Regal zu sehen.
Keystone
Beweismaterialien werden aus der Bin-Laden-Residenz abtransportiert.
Beweismaterialien werden aus der Bin-Laden-Residenz abtransportiert.
Reuters
Pakistanische Soldaten entfernen den zerstörten Helikopter, der bei der Operation zurückgelassen wurde. (2. Mai 2011)
Pakistanische Soldaten entfernen den zerstörten Helikopter, der bei der Operation zurückgelassen wurde. (2. Mai 2011)
AFP
Der abgestürzte Helikopter in der Nähe des Verstecks von Bin Laden. (2. April 2011)
Der abgestürzte Helikopter in der Nähe des Verstecks von Bin Laden. (2. April 2011)
AFP
Auf diesen Moment hat Amerika lange gewartet: US-Präsident Barack Obama gibt am späten Sonntagabend den Tod von Bin Laden bekannt. (2. Mai 2011)
Auf diesen Moment hat Amerika lange gewartet: US-Präsident Barack Obama gibt am späten Sonntagabend den Tod von Bin Laden bekannt. (2. Mai 2011)
Reuters
Die Flammen beim mutmasslichen Todesort Bin Ladens. (1. Mai 2011)
Die Flammen beim mutmasslichen Todesort Bin Ladens. (1. Mai 2011)
Geo TV/Keystone
Nach der Bekanntgabe: Die Menge jubelt vor dem Weissen Haus in Washington. (1. Mai 2011)
Nach der Bekanntgabe: Die Menge jubelt vor dem Weissen Haus in Washington. (1. Mai 2011)
Keystone
Nutzte die modernen Medien: Per Video gab Bin Laden seine Botschaften bekannt.
Nutzte die modernen Medien: Per Video gab Bin Laden seine Botschaften bekannt.
Keystone
Bin Laden mit der Nummer 2 der al-Qaida: Ayman al-Zawahri (rechts). (10. November 2001)
Bin Laden mit der Nummer 2 der al-Qaida: Ayman al-Zawahri (rechts). (10. November 2001)
Reuters
Der junge Bin Laden: Bild aus dem Jahr 1988 zeigt den Terroristen-Führer in einer Höhle in Afghanistan.
Der junge Bin Laden: Bild aus dem Jahr 1988 zeigt den Terroristen-Führer in einer Höhle in Afghanistan.
Keystone
Bin Laden als Drahtzieher: Al-Qaida-Terroristen zerstörten am 11. September 2001 das World Trade Center in New York. Im Bild: Rauch über Manhatten am Tag nach dem Anschlag. (12. September 2001)
Bin Laden als Drahtzieher: Al-Qaida-Terroristen zerstörten am 11. September 2001 das World Trade Center in New York. Im Bild: Rauch über Manhatten am Tag nach dem Anschlag. (12. September 2001)
Reuters
Diese Bilder gingen um die Welt: Feuerwehrmann beim zerstörten World Trade Center am 15. September 2001.
Diese Bilder gingen um die Welt: Feuerwehrmann beim zerstörten World Trade Center am 15. September 2001.
Reuters
US-Soldaten verfolgen in einem Militärcamp die Rede ihres Präsidenten. (2. Mai 2011)
US-Soldaten verfolgen in einem Militärcamp die Rede ihres Präsidenten. (2. Mai 2011)
AFP
Die Nachricht geht um die Welt: Fernseher im Schaufenster eines Elektronikgeschäfts in Tokio... (2. Mai 2011)
Die Nachricht geht um die Welt: Fernseher im Schaufenster eines Elektronikgeschäfts in Tokio... (2. Mai 2011)
Keystone
...und in einem Teehaus in Kabul, Afghanistan. (2. Mai 2011)
...und in einem Teehaus in Kabul, Afghanistan. (2. Mai 2011)
AFP
Das Interesse in den Strassen New Yorks ist gross: Passanten informieren sich an Bildschirmen über den Tod von Osama Bin Laden. (2. Mai 2011)
Das Interesse in den Strassen New Yorks ist gross: Passanten informieren sich an Bildschirmen über den Tod von Osama Bin Laden. (2. Mai 2011)
AFP
Die Jagd auf Bin Laden: US Marines schiessen zur Übung auf bewegte Bilder Bin Ladens. (21. Januar 2010)
Die Jagd auf Bin Laden: US Marines schiessen zur Übung auf bewegte Bilder Bin Ladens. (21. Januar 2010)
Reuters
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Die US-Regierung wird keine Fotos von der Leiche des getöteten Al-Qaida-Chefs Osama Bin Laden veröffentlichen. Das hat Präsident Barack Obama entschieden. Eine Veröffentlichung der drastischen Bilder könnte die nationale Sicherheit der USA gefährden, erklärte gestern Obama. Bin Laden wurde von einer Kommandoeinheit der US-Marine am Montag in Pakistan getötet. Wie es hiess, wurde er erschossen, weil er offenbar nach einer Waffe greifen wollte.

Er wolle nicht, dass die Fotos als Propagandamittel missbraucht würden, sagte Obama in einem Interview des Fernsehsenders CBS. «Es gibt keinen Zweifel daran, dass wir Osama Bin Laden getötet haben.» Wer davon nicht überzeugt sei, für den werde auch ein Bild keinen Unterschied machen. «Es wird ein paar Leute geben, die das (die Tötung Bin Ladens) bestreiten», erklärte Obama. Tatsache sei jedoch, «dass man Osama Bin Laden nicht wieder auf dieser Erde herumlaufen sehen wird».

DNA-Test soll Beweis genug sein

Regierungssprecher Jay Carney sagte, Obama gehe davon aus, dass ein DNA-Test und eine Gesichtsanalyse beweisen werden, dass es sich bei dem Mann, der in der pakistanischen Stadt Abottabad erschossen wurde, um Bin Laden handelt. Obama sei der Meinung, dass die Bilder nicht als zusätzlicher Beweis gebraucht würden. Auch Fotos von Bin Ladens Bestattung im Meer würden nicht veröffentlicht.

Der Regierungssprecher hatte am Dienstag zu einem der Bilder erklärt, es sei «schauerlich» und könnte wie Zündstoff wirken. Die Veröffentlichung war in der Regierung umstritten. Fürsprecher wollten der Öffentlichkeit einen eindeutigen Beweis dafür zeigen, dass Bin Laden wirklich tot sei.

Bin Laden war auf Flucht vorbereitet

Nach der Erstürmung des Hauses fanden die Soldaten der Spezialeinheit in dem Raum, in dem auch Bin Laden war, nach offiziellen Angaben mehrere Waffen. Darunter auch Sturmgewehre vom Typ AK-47.

Kritik an der Entscheidung, kein Bild vom toten Bin Laden zu veröffentlichen, kam von Angehörigen der Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 und auch von US-Politikern. Der republikanische Senator Lindsey Graham nannte die Entscheidung Obamas einen Fehler. Der ganze Zweck des Einsatzes der Soldaten, statt eines Bombenangriffs aus der Luft, sei es doch gewesen, einen unbestreitbaren Beweis für den Tod Bin Ladens zu bekommen, sagte Graham. Dies müsse man der Welt auch zeigen.

Bin Laden war offenbar darauf vorbereitet, jederzeit zu fliehen. In seinen Kleidern waren rund 500 Euro eingenäht, zudem hatte er Telefonnummern bei sich, wie aus US-Kreisen verlautete.

(dapd)

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