Bin Ladens Schwiegersohn bei Luftangriff in Syrien getötet

Das Terrornetzwerk al-Qaida bestätigte den Tod seines zweithöchsten Anführers. Dieser soll die Anschläge vom 11. September 2001 mitgeplant haben.

Nummer zwei von al-Qaida: Das einzige bekannte Foto von Al-Masri.

Nummer zwei von al-Qaida: Das einzige bekannte Foto von Al-Masri. Bild: CNN via Twitter

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al-Qaida hat den Tod der mutmasslichen Nummer zwei des Terrornetzwerks bestätigt. In einer Mitteilung von zwei Al-Kaida-Ablegern, darunter der Gruppierung al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (Aqap), wurde Abu Al-Khair als Held gewürdigt, der «bei einem Drohnenangriff von Kreuzrittern» in Syrien getötet worden sei.

Ein Vertreter der US-Regierung hatte am Dienstag erklärt, Washington prüfe Berichte, wonach Al-Khair unter den Opfern eines Luftangriffs der von den USA angeführten Militärallianz in der Provinz Idlib gewesen sei. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) wurde der Extremist am Sonntag bei einer Attacke in der Stadt Mastumah getötet.

Al-Masri ist ein Schwiegersohn des getöteten, früheren Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden und soll Stellvertreter des derzeitigen Anführers Aiman al-Sawahiri gewesen sein. Der 59-Jährige war gebürtiger Ägypter und soll die Terroranschläge vom 11. September 2001 mitgeplant haben.

Bekannt ist er auch unter dem Namen Muhammad Radschab Abdulrahman. US-Geheimdienste vermuten, dass er auch in die Anschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania im Jahr 1998 verwickelt war. (chi/AFP)

Erstellt: 02.03.2017, 17:15 Uhr

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