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Bo Xilai liess zum Schluss eine Bombe platzen

Nicht Machtgier, sondern eine verbotene Liebe habe ihn zu Fall gebracht, sagt der frühere chinesische Spitzenfunktionär. Beobachter wundern sich, wie aus dem «Palastdrama» eine «Dreiecksbeziehung» wurde.

Entgeht der Todesstrafe: Bo Xilai steht in Handschellen zwischen Polizisten im Gerichtssaal. (22. September 2013)
Entgeht der Todesstrafe: Bo Xilai steht in Handschellen zwischen Polizisten im Gerichtssaal. (22. September 2013)
Keystone
Hat den Prozess verloren: Bo Xilai nimmt das Urteil entgegen. (22. September 2013)
Hat den Prozess verloren: Bo Xilai nimmt das Urteil entgegen. (22. September 2013)
AFP
... liessen die Behörden das Gerichtsgebäude weiträumig absperren.
... liessen die Behörden das Gerichtsgebäude weiträumig absperren.
AP Photo/Ng Han Guan
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Am Ende wimmelt es in dem Drama, das Bo Xilai zeichnet, vor korrupten, intriganten, machthungrigen Schurken. Die Ehefrau: «verrückt», sein früherer Polizeichef: «bösartig». Nur einer ist unschuldig: der Erzähler selbst, die männliche Hauptrolle. Bo Xilai, noch immer smart, gut aussehend und eloquent wie in seinen Zeiten als Politstar, im Moment aber Angeklagter in Chinas Sensationsprozess und als solcher vornehmlich verkannt, hereingelegt, hintergangen.

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