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Bush brachte er zur Weissglut, das amerikanische Volk zum Lachen

Für die Amerikaner hatte Nordkoreas verstorbener Diktator Kim Jong-il zwei Seiten: Dem Weissen Haus bescherte er viel Kopfzerbrechen. Und in den Comedy-Shows war er Stammgast.

Applaus erhielt er in den USA höchstens von Zuschauern von Comedy Shows: Kim Jong-il.
Applaus erhielt er in den USA höchstens von Zuschauern von Comedy Shows: Kim Jong-il.
Keystone

Die Reaktion des Weissen Hauses war verhalten: Man verfolge die Geschehnisse in Nordkorea «aufmerksam», wurde der Tod des Diktators Kim Jong-il, kommentiert. Zweierlei ist dabei im Spiel: Die lange und seit dem Koreakrieg 1950 datierende amerikanische Verwicklung auf der koreanischen Halbinsel sowie die endlose amerikanische Faszination mit dem letzten Stalinisten, dessen aufgetürmtes Haar, Plattformschuhe, übergrosse Sonnenbrillen und seltsame Uniformen ihn unweigerlich und zur Erbauung des amerikanischen Publikums im Reich von Comics und Comedy ansiedelten.

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