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Chen hofft auf Hillary Clinton

Schläge, Haft und Hausarrest konnten Chen Guangcheng nicht erschüttern. Doch nun hat der blinde Anwalt zum ersten Mal wirklich Angst: Um sein Leben und das seiner Familie.

Amnesty International traut dem Versprechen der chinesischen Regierung nicht: Aktivisten der Menschenrechtsorganisation protestieren für die Rechte von Chen Guangcheng in London. (4. Mai 2012)
Amnesty International traut dem Versprechen der chinesischen Regierung nicht: Aktivisten der Menschenrechtsorganisation protestieren für die Rechte von Chen Guangcheng in London. (4. Mai 2012)
Keystone
Die Fakultät bestätigt, dass der Dissident zum Studium an ihrer Rechtsfakultät eingeladen wurde: Das Gebäude der Universität von New York (NYU).
Die Fakultät bestätigt, dass der Dissident zum Studium an ihrer Rechtsfakultät eingeladen wurde: Das Gebäude der Universität von New York (NYU).
AFP
Autodidakt: Die Jura-Kenntnisse, mit denen er einfachen Leuten im Kampf für ihre Rechte half, hat sich der blinde Anwalt selber angeeignet (undatierte Aufnahme).
Autodidakt: Die Jura-Kenntnisse, mit denen er einfachen Leuten im Kampf für ihre Rechte half, hat sich der blinde Anwalt selber angeeignet (undatierte Aufnahme).
Reuters
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Chen Guangcheng will nur noch weg. Der blinde Aktivist, der am Mittwoch die US-Botschaft in Peking verlassen und sich in Spitalpflege begeben hat, will aus China ausreisen, da er sich dort nicht sicher fühlt. «Ich will ins Ausland. Ich möchte, dass die USA mir und meiner Familie helfen. Sie haben mir zuvor geholfen», sagte Chen der Nachrichtenagentur AFP am Telefon. Trotz der ihm vor Verlassen der US-Botschaft gemachten Zusicherungen der chinesischen Behörden fürchtet Chen um sein Leben und das seiner Familie.

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