Zum Hauptinhalt springen

China schlägt einen Korea-Deal vor

Nord- und Südkorea seien wie zwei Züge, die aufeinander zu rollen: So sieht China die Problematik auf der koreanischen Halbinsel – und unternimmt einen Schlichtungsversuch.

Kims Regierung testet bereits zum zweiten Mal im März: Vier ballistische Raketen abgefeuert in Nordkorea. (7. März 2017)
Kims Regierung testet bereits zum zweiten Mal im März: Vier ballistische Raketen abgefeuert in Nordkorea. (7. März 2017)
EPA/KCNA, AFP
Ist in Südkorea nicht unumstritten: Thaad-Abwehrsystem im Test. (Archivbild)
Ist in Südkorea nicht unumstritten: Thaad-Abwehrsystem im Test. (Archivbild)
AFP
Südkorea und die USA analysieren die vorliegenden Daten zum Raketenabschuss: Südkoreanischer Sicherheitsrat tagt. (6. März 2017)
Südkorea und die USA analysieren die vorliegenden Daten zum Raketenabschuss: Südkoreanischer Sicherheitsrat tagt. (6. März 2017)
AFP
1 / 8

Der chinesische Aussenminister benutzt ein starkes Bild, um den Konflikt zwischen Nordkorea und Südkorea zu beschreiben. Die Volksrepublik will schlichten.

China hat die Aussetzung von nordkoreanischen Atom- und Raketentests vorgeschlagen, wenn die USA und Südkorea im Gegenzug ihre Militärmanöver einstellen. Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel seien wie zwei Züge, die aufeinander zu steuerten – und keiner von ihnen wolle nachgeben, sagte der chinesische Aussenminister Wang Yi am Mittwoch.

«Sind beide Seiten wirklich bereit für eine Frontalkollision?», fragte Wang. Es sei nun die Priorität Chinas, rote Warnlampen aufleuchten zu lassen und die Bremsen auf beiden Zügen zu betätigen. Die Strategie, etwas nacheinander auszusetzen, könne dabei helfen aus dem «Sicherheitsdilemma herauszukommen» und die beiden Seiten wieder an den Verhandlungstisch zu bringen. Dabei solle versucht werden, die Sorgen aller Parteien zu berücksichtigen.

Chinas Druck auf Pyongyang

China, eigentlich kommunistischer Verbündeter von Nordkorea, hat in jüngster Zeit Druck auf Pyongyang ausgeübt. Die Volksrepublik will, dass das Land sein Nuklear- und Raketenprogramm aufgibt. Im vergangenen Monat setzte Peking alle Kohleimporte aus Nordkorea bis zum Ende des Jahres aus.

Für Nordkorea ist China die grösste Quelle für Handel und Hilfsgüter. Mit dem Schritt entzieht China dem Land zudem Zugang zu seiner Währung.

AP/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch