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«China wäre bereit, einzugreifen»

Nach dem Tod von Kim Jong-il rechnen Experten mit Machtkämpfen im nordkoreanischen Regime. Zudem befürchten sie eine schlechtere Sicherheitslage in Ostasien und militärische Muskelspiele.

Mutmassliche Vergangenheit in der Schweiz: Kim Jong-un soll vor gut zehn Jahren im Steinhölzli-Schulhaus, in Köniz BE, den Unterricht besucht haben.
Mutmassliche Vergangenheit in der Schweiz: Kim Jong-un soll vor gut zehn Jahren im Steinhölzli-Schulhaus, in Köniz BE, den Unterricht besucht haben.
Keystone
Unter Klassenkameraden: Eine weitere Aufnahme aus seiner Zeit in Bern.
Unter Klassenkameraden: Eine weitere Aufnahme aus seiner Zeit in Bern.
Keystone
Kim Jong-nam, der älteste Sohn des Dikators, in Macao.
Kim Jong-nam, der älteste Sohn des Dikators, in Macao.
Keystone
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Für die Sicherheitslage in Ostasien «ist das nicht positiv»: So kommentiert Strategie-Experte Albert A. Stahel den Tod des langjährigen Diktators von Nordkorea, Kim Jong-il. Im Gegensatz zu ersten Verlautbarungen aus dem isolierten Staat, wonach Kim Jong-un die Macht seines Vaters erben wird, gibt sich Stahel skeptisch. Die Nachfolge von Kim Jong-un sei nicht gesichert, sagt Stahel im Gespräch mit Redaktion Tamedia. Deshalb seien Machtkämpfe innerhalb des Regimes und eine Destabilisierung Nordkoreas denkbar. «Wenn dieser Staat zerfällt, gibt es ein grosses Problem.» Rund um Nordkorea herrscht Nervosität.

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