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China will zehn Millionen Wohnungen bauen

China investiert dieses Jahr rund 180 Milliarden Franken in den Wohnungsmarkt. Mit den Bauten sollen sich auch Arme eine Wohnung leisten können.

Milliardenbeträge gegen die Wohnungsnot: Chinesische Arbeiter in Peking im Jahr 2009.
Milliardenbeträge gegen die Wohnungsnot: Chinesische Arbeiter in Peking im Jahr 2009.

Die chinesische Regierung will in diesem Jahr umgerechnet rund 180 Milliarden Schweizer Franken für sozialen Wohnungsbau ausgeben. Damit sollten zehn Millionen preisgünstige Wohnungen entstehen, sagte der stellvertretende Wohnungsbauminister Qi Ji. «In den kommenden Jahren werden wir die Wohnsituation für städtische Familien, zugezogene Arbeiter und Immigranten mit mittleren und geringen Einkommen deutlich verbessern», sagte er.

Die Zentralregierung werde ein Drittel der auf 1,5 Billionen Yuan veranschlagten Kosten übernehmen, Lokalregierungen und andere Organe den Rest. Der soziale Wohnungsbau ist Teil der Bemühungen der chinesischen Regierung, die politisch brisante Kluft zwischen Arm und Reich zu verringern und die Nation der Arbeiter und Bauern in eine Konsumgesellschaft zu überführen. In den kommenden fünf Jahren sollten 36 Millionen preisgünstige Wohnungen entstehen, sagte Qi.

Mietpreise sind stark gestiegen

Die Miet- und Kaufpreise für Wohnimmobilien sind in den Metropolen Chinas in den vergangenen Jahren derart gestiegen, dass selbst trotz des rasanten Wirtschaftswachstums der Besitz einer kleinen Wohnung für viele Chinesen ein unerfüllbarer Traum bleibt. Mit neuen Vorschriften und Abgaben versuchte die Regierung zuletzt, den überhitzten Immobilienmarkt abzukühlen. So erhöhten die Behörden die Höhe der beim Immobilienkauf zu leistenden Anzahlungen oder erhoben eine Verkaufssteuer.

dapd/mrs

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