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Chinas «verlorenes Jahrzehnt»

Der scheidende chinesische Parteichef Hu Jintao sieht sich ungewöhnlich scharfer Kritik ausgesetzt. Der materielle Fortschritt könne nicht über die Probleme des Landes hinwegtäuschen – und politisch herrsche Stillstand.

Die alte Garde tritt ab: Hu Jintao, Chinas ehemaliger Präsident Jiang Zemin, Premier Wen Jiabao, Politbüro-Mitglied Li Changchun  und Vizepremier Li Keqiang heben ihre Hand zur Abstimmung. (14. November 2012)
Die alte Garde tritt ab: Hu Jintao, Chinas ehemaliger Präsident Jiang Zemin, Premier Wen Jiabao, Politbüro-Mitglied Li Changchun und Vizepremier Li Keqiang heben ihre Hand zur Abstimmung. (14. November 2012)
Reuters
Delegierte hören sich Hu Jintaos Abtrittsrede an. (14. November 2012)
Delegierte hören sich Hu Jintaos Abtrittsrede an. (14. November 2012)
AFP
Allgegenwärtiger Parteitag: Ein Fussgänger vor einem Plakat der KP. (5. November 2012)
Allgegenwärtiger Parteitag: Ein Fussgänger vor einem Plakat der KP. (5. November 2012)
Reuters
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Nach zehn Jahren als Parteichef der Kommunistischen Partei macht Hu Jintao zum Abschied eine für chinesische Spitzenpolitiker ungewöhnliche Erfahrung: Er ist scharfer Kritik ausgesetzt. In Blogs, Analysen von Forschern und gar in einigen Parteizeitungen wird seine Amtszeit als verpasste Chance beurteilt, verschleppte Probleme in Angriff zu nehmen. Ein Kommentar sprach von einem «verlorenen Jahrzehnt».

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