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Clinton: Neue Sanktionen gegen Nordkorea

Die USA wollen nach Angaben von Hillary Clinton neue Sanktionen gegen Nordkorea verhängen. Sie seien Teil der Massnahmen, um das Land an der Weitergabe von Massenvernichtungswaffen zu hindern.

Blick nach Nordkorea: Hillary Clinton und US-Verteidigungsminister Robert Gates besuchen die entmilitarisierte Zone.
Blick nach Nordkorea: Hillary Clinton und US-Verteidigungsminister Robert Gates besuchen die entmilitarisierte Zone.
Keystone

Ziel sei es, illegale Aktivitäten des Regimes in Pyongyang zur Finanzierung seiner Waffenprogramme zu stoppen und «weitere Provokationen zu verhindern», sagte US-Aussenministerin Hillary Clinton nach Gesprächen mit der südkoreanischen Regierung in Seoul.

Clinton und US-Verteidigungsminister Robert Gates waren zuvor zu einem gemeinsamen Treffen mit ihren südkoreanischen Amtskollegen, Aussenminister Yu Myung Hwan und Verteidigungsminister Kim Tae Young, zusammengekommen.

Clinton hatte zuvor die innerkoreanische Grenze besucht, auch um Südkorea die Unterstützung der USA nach dem Untergang des Kriegsschiffes «Cheonan» zuzusagen.

Besuch im Dorf Panmunjom

Die «Cheonan» war am 26. März im Gelben Meer gesunken, dabei kamen 46 Seeleute ums Leben. Eine internationale Untersuchung ergab, dass die Korvette von einem nordkoreanischen Torpedo versenkt wurde. Die Regierung in Pyongyang bestreitet jedoch jegliche Verwicklung. Auch der UNO-Sicherheitsrat verurteilte den Untergang des Kriegsschiffes, ohne allerdings Nordkorea direkt die Schuld zuzuweisen.

Clinton und US-Verteidigungsminister Robert Gates besuchten das Dorf Panmunjom in einer entmilitarisierten Zone an der Grenze zwischen beiden Ländern und setzten kurz einen Fuss auf nordkoreanischen Boden. Clinton hatte kurz vor ihrer Anreise gesagt, der Besuch sei eine «Solidaritätsbekundung» gegenüber Südkorea.

SDA/bru

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