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Der blinde Anwalt aus Dongshigu

Chen Guangcheng erblindete als Kind. Das hinderte ihn nicht daran, sich selbst zum Anwalt auszubilden und in China gegen Zwangsabtreibung und Korruption zu kämpfen. Dafür liessen ihn Provinzbeamte bitter büssen.

Amnesty International traut dem Versprechen der chinesischen Regierung nicht: Aktivisten der Menschenrechtsorganisation protestieren für die Rechte von Chen Guangcheng in London. (4. Mai 2012)
Amnesty International traut dem Versprechen der chinesischen Regierung nicht: Aktivisten der Menschenrechtsorganisation protestieren für die Rechte von Chen Guangcheng in London. (4. Mai 2012)
Keystone
Die Fakultät bestätigt, dass der Dissident zum Studium an ihrer Rechtsfakultät eingeladen wurde: Das Gebäude der Universität von New York (NYU).
Die Fakultät bestätigt, dass der Dissident zum Studium an ihrer Rechtsfakultät eingeladen wurde: Das Gebäude der Universität von New York (NYU).
AFP
Autodidakt: Die Jura-Kenntnisse, mit denen er einfachen Leuten im Kampf für ihre Rechte half, hat sich der blinde Anwalt selber angeeignet (undatierte Aufnahme).
Autodidakt: Die Jura-Kenntnisse, mit denen er einfachen Leuten im Kampf für ihre Rechte half, hat sich der blinde Anwalt selber angeeignet (undatierte Aufnahme).
Reuters
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«Hier wurde am Mittwoch informiert, dass Chen Guangcheng die US-Botschaft in Peking Ende April aufsuchte und nach einem Aufenthalt von sechs Tagen freiwillig verliess.» So lautet die offizielle Version der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua über das Ende einer abenteuerlichen Flucht, die weltweit für Schlagzeilen sorgte. Der blinde chinesische Anwalt Chen war am 22. April in der östlichen Provinz Shandong, wo er unter Hausarrest stand, seinen Wächtern entkommen und hatte fünf Tage später in der US-Botschaft in Peking Zuflucht gefunden.

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