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Kasachstan will mit eigenem Alphabet sowjetisches Erbe loswerden

In Kasachstan arbeitet ein Mann daran, für sein Land ein neues Alphabet zu finden. Eine Geschichte über Identität, Selbstbewusstsein – und die richtigen Zeichen.

Wenn Erden Kazhybek seine Arbeit erklären soll, malt er Pfeile und eckige Klammern – es sieht aus wie ein mathematisches Problem. Foto: Frank Nienhuysen
Wenn Erden Kazhybek seine Arbeit erklären soll, malt er Pfeile und eckige Klammern – es sieht aus wie ein mathematisches Problem. Foto: Frank Nienhuysen

Mit der 0 fängt es an. Die 0 ist seine Zaubertaste, ohne sie könnte der Professor nicht einmal seinen Namen richtig schreiben – Kazhybek. Und auch nicht den seines Landes. Kasachstan. Beides beginnt ja mit dem Buchstaben K. Klar, er könnte jetzt auf seiner Laptop-Tastatur einfach mal auf den Buchstaben K drücken, und schon steht er auf dem Bildschirm. K wie Kakadu. Aber das ist nicht das Gleiche, nicht der Buchstabe, den er braucht. Kasachen klingen anders.

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