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Die alten Netzwerke beschränken die Freiheit in Burma

Burma richtet zwei grosse Treffen von Weltführern aus. Damit steht das Land im Rampenlicht. Doch der Wandel wird von Generälen immer wieder torpediert.

Keiner weiss, ob sie noch als Präsidentin kandidieren kann: Freiheitsikone Aung San Suu Kyi. Foto: Keystone
Keiner weiss, ob sie noch als Präsidentin kandidieren kann: Freiheitsikone Aung San Suu Kyi. Foto: Keystone

Als der Reformprozess in Burma begann, feierte die Welt. Die herrschende Militärjunta hatte nach Jahrzehnten der Diktatur signalisiert, dass sie den Weg für den Wandel nun doch freigeben wolle. Im Jahr 2011 schien sich eine Zeitenwende anzubahnen, viele im Land hofften auf Freiheit und Demokratie, die düsteren Zeiten der Unterdrückung sollten vorbei sein. Erste Reformen unter dem Ex-General und Präsidenten Thein Sein machten Mut. Er warb weltweit für den neuen Kurs, und der Westen hob schliesslich Sanktionen gegen das isolierte Land auf, über dessen Militärregime so lange der grosse Nachbar China seine schützende Hand gehalten hatte.

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