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«Die Amerikaner wollen einen Regimekollaps im Iran»

Sein Ultimatum wurde abgewiesen: Der iranische Präsident Hassan Rohani droht damit, sich nicht mehr an die Vereinbarungen des Atomabkommens zu halten. (14. Februar 2014)

TA: Die Europäer haben das Ultimatum des iranischen Präsidenten Hassan Rohani zurückgewiesen, dem Land binnen 60 Tagen Schutz vor den amerikanischen Sanktionen zu verschaffen. Wenn Iran seine Verpflichtungen nicht mehr einhalte, seien auch in der EU Sanktionen unumgänglich, heisst es. Ist das der Anfang vom Ende des Atomabkommens?

Iran wirft den Europäern vor, dass sie ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, dem Land wirtschaftliche Vorteile zu ermöglichen. Wie könnte die EU denn diese Forderungen erfüllen, wenn sie es wollte?

Die US-Regierung sagt, die Sanktionen würden ihre Wirkung erzielen. Sie führen an, dass Iran den Verteidigungshaushalt und das Budget der Revolutionsgarden habe kürzen müssen und auch von Iran kontrollierte Milizen und Verbündete jetzt weniger Geld bekommen. Sitzt Trump am längeren Hebel, um Iran zum Einlenken zu zwingen?

Das andere Szenario ist ja noch mehr Druck, noch mehr Sanktionen. Was ist denn Ihrer Einschätzung nach das Ziel dieser Kampagne der Amerikaner?

Ist das realistisch, das Regime in einen Zusammenbruch zu treiben?

Es gibt noch ein anderes Szenario, das durch die Verlegung eines amerikanischen Flugzeugträgers Richtung Persischer Golf wieder in den Blickpunkt gerückt ist: eine militärische Auseinandersetzung. Ist das Eskalationspotenzial schon wieder so hoch, dass die Region in einen neuen Krieg schlittern könnte?