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Die mutmassliche Drohne war wohl ein Ballon

Südkoreanische Soldaten haben gestern an der Grenze zu Nordkorea Warnschüsse abgegeben. Jetzt ist klar, was für Aufregung gesorgt hat.

Unbekanntes Flugobjekt gesichtet: Südkoreanische Soldaten in der Grenze zu Nordkorea. (Archivbild)
Unbekanntes Flugobjekt gesichtet: Südkoreanische Soldaten in der Grenze zu Nordkorea. (Archivbild)
Keystone

Bei dem Flugobjekt, das am Dienstag für einen Zwischenfall an der Grenze zwischen Süd- und Nordkorea gesorgt hatte, handelt es sich dem südkoreanischen Militär zufolge wahrscheinlich um einen Ballon.

An dem aus Nordkorea kommenden Ballon seien Propagandazettel befestigt gewesen, teilte das Militär am Mittwoch mit. Südkorea hatte tags zuvor auf ein unbekanntes Fluggerät, das die innerkoreanische Grenze überflog, Warnschüsse abgefeuert.

Die Nachrichtenagentur Yonhap hatte zunächst gemeldet, es könne sich dabei um eine Drohne handeln. Am Mittwoch berichtete Yonhap, dass das Objekt in der Nähe der Grenze gefunden wurde und es sich dabei um einen Ballon handle.

Verstoss gegen UNO-Resolution

Der Vorfall ereignete sich in einer Zeit steigender Spannungen zwischen Nordkorea und der internationalen Gemeinschaft. Der Norden verfolgt offen Pläne zum Bau von Atomwaffen, mit denen auch Ziele in den USA getroffen werden können.

Das Land verstösst damit nicht nur gegen Resolutionen des UNO-Sicherheitsrates sondern stösst auch seinen einzigen wichtigen Verbündeten China vor den Kopf. Die Regierung in Pyongyang rechtfertigt ihr Vorgehen als legitimen Akt der Selbstverteidigung angesichts einer aggressiven Haltung der USA.

SDA

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