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«Die Partei muss aufpassen, dass sie Bo nicht zum Märtyrer macht»

Bo Xilai galt als aufsteigender Stern am chinesischen Polithimmel. Der 64-Jährige ist Sohn des Revolutionsveteranen Bo Yibo, der zu den «Acht Unsterblichen» der Partei gehörte.
Er machte sich als Bürgermeister der Hafenstadt Dalian einen Namen, wurde Gouverneur der Provinz Liaoning und verdiente sich als Handelsminister international Respekt. Seine Sozialpolitik und revolutionären Kampagnen als Parteichef von Chongqing machten ihn zuletzt zum Hoffnungsträger der Linken. Dem charmanten und ehrgeizigen Politbüromitglied waren gute Aussichten nachgesagt worden, bei dem Generationswechsel im vergangenen Jahr in den engsten Führungszirkel aufgenommen zu werden.
Patrick Devillers soll die Bo-Familie seit den 1990er Jahren kennen. Der französische Architekt lebte zuletzt in Kambodscha (im Bild sein Haus in Phnom Penh) und scheint in die Geschäfte der Familie verwickelt gewesen sein. Auf Chinas Gesuch hin wurde der 52-Jährige im Juni 2012 in Kambodscha festgenommen, flog dann freiwillig nach China, um bei der Aufklärung zu helfen. (sda)
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