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Die roten Prinzen stellen sich neu auf

Vor dem Kongress der Kommunistischen Partei geht die chinesische Führung rigoros gegen Kritiker vor. Mit an Paranoia grenzenden Massnahmen. Der Ruf nach mehr Demokratie wird immer lauter.

Kein Abweichen von Hammer und Sichel: Studenten formieren sich anlässlich des Parteitags am 6. November 2012 zum Emblem der Kommunistischen Partei.
Kein Abweichen von Hammer und Sichel: Studenten formieren sich anlässlich des Parteitags am 6. November 2012 zum Emblem der Kommunistischen Partei.
Reuters

Am Montag war viel zu tun für Zhou Yongkang, Politbüromitglied und Chef von Chinas Polizei- und Geheimdienstapparat. «Zhou inspizierte den ‹Festungsgraben›, ein Sicherheitsprojekt, das Peking einkreist», meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Zhou versprach eine «solide Verteidigung», um eine «glücksbringende und friedliche Atmosphäre» zu schaffen für das grosse Ereignis, das am Donnerstag stattfindet. Die Partei tagt. Zum 18. Mal in ihrer Geschichte. Für China ist es die wichtigste politische Versammlung der letzten zehn Jahre: 1,3 Milliarden Chinesen bekommen einen neuen Führer. Nein, eine ganze neue Führergeneration.

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