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«Die Steinigung hat abschreckende Wirkung»

Hani Ramadan, Direktor des Islamischen Zentrums in Genf, findet das Steinigungsurteil gegen die Iranerin Sakineh Mohammadi Ashtiani nicht weiter schlimm. In einem Zeitungsinterview erklärt er die Gründe für seine Haltung.

«Fall ist noch in der Prüfung»: Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad
«Fall ist noch in der Prüfung»: Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad
Keystone
Weltweit demonstrieren Menschen für Sakineh Mohammadi Ashtiani, hier in Italien.
Weltweit demonstrieren Menschen für Sakineh Mohammadi Ashtiani, hier in Italien.
Keystone
Auch in Lissabon protestierten Aktivistinnen.
Auch in Lissabon protestierten Aktivistinnen.
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Das Schicksal von Sakineh Mohammadi Ashtiani, der 43-jährigen Iranerin, die wegen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt worden ist, bewegt die Öffentlichkeit. Weltweit protestieren Menschen gegen das Urteil. Einer, den das Todesurteil kalt lässt, ist Hani Ramadan, der umstrittene Direktor des Islamischen Zentrums in Genf. Der Enkel des Gründers der ägyptischen Muslimbruderschaft will diese Angelegenheit «in den richtigen Kontext setzen». Gegenüber der Zeitung «Le Matin» sagt er: «Die Steinigung hat abschreckende Wirkung.»

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