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Die Überwachung nimmt kein Ende

In Xinjiang wird die uigurische Minderheit auf Schritt und Tritt kontrolliert.

Eine chinesische paramilitärische Polizei befragt eine Frau auf den Strassen von Urumqi, dem westlichen chinesischen Xinjiang. Foto: Keystone
Eine chinesische paramilitärische Polizei befragt eine Frau auf den Strassen von Urumqi, dem westlichen chinesischen Xinjiang. Foto: Keystone

Bei Schneetreiben kann Askar die Fahrbahn im Gebirge nur erahnen. Abseits der Strasse geht es Hunderte Meter bergab. Angst hat der Lastwagenfahrer nicht. Er kennt die Strecke, die auf gut 3500 Metern über den Irkeschtam-Pass in die chinesische Region Xinjiang hineinführt.

Die wirkliche Gefahr lauert für den kirgisischen Staatsbürger an der Grenze. Denn Askar ist Muslim. Schon lange wagt er nicht mehr, auf seinen Fahrten in das Nachbarland zu beten. Den Gebetsteppich lässt er zu Hause. Auch so ist die Einreise schon kompliziert genug: Bis zu zehn Stunden braucht er, um die Grenze zu passieren. Die Beamten durchsuchen seinen Lastwagen und sein Gepäck. Am Ende interessieren sie sich aber vor allem für eine Sache: sein Handy.

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