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Die Wut gegen den Filz

Die eingeleitete Entmachtung der südkoreanischen Präsidentin Park Geun-hye bietet eine Chance, die Demokratie im Land zu verfestigen.

Vereinsamt, überfordert, Tochter eines Diktators: Südkoreas entmachtete Staatspräsidentin Park Geun-hye. Foto: Chung Sung-Jun (Getty Images)
Vereinsamt, überfordert, Tochter eines Diktators: Südkoreas entmachtete Staatspräsidentin Park Geun-hye. Foto: Chung Sung-Jun (Getty Images)

Südkorea ist eine junge, unfertige Demokratie. Nach dem Sturz der Diktatur 1987 hat das Land buchstäblich aus dem Nichts in aller Eile demokratische Institutionen geschaffen – schneller noch, als es seine Hightechindustrie aus dem Boden stampfte. Die am Freitag eingeleitete Entmachtung von Staatspräsidentin Park Geun-hye wird nun zur Bewährungsprobe einer erst oberflächlich verwurzelten Demokratie. Und zur Chance, diese zu verfestigen. Aussenpolitisch hat Südkorea sich am Freitag für Monate aus dem Verkehr gezogen.

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