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Duterte lässt illegale Luxusautos zerstören – Hummer für die Polizei

Der philippinische Präsident hat erneut öffentlichkeitswirksam schwere Baufahrzeuge über beschlagnahmte Sportwagen und Motorräder rollen lassen.

Bagger und Bulldozer fahren auf: Schmuggelfahrzeuge im Wert von 5,5 Millionen Franken im Beisein von Duterte zerstört. (Video: Tamedia/Mit Material der AP)

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat in einer Aktion gegen Korruption 68 Sportautos und acht Motorräder durch Bagger und Bulldozer zerstören lassen. Die Fahrzeuge wurden zuvor vom Zoll beschlagnahmt, nachdem sie illegal ins Land geschmuggelt worden waren. Bereits im Februar dieses Jahres hatte Duterte eine solche Aktion veranlasst.

Die Autos und Motorräder, einschliesslich Lamborghinis, Mustangs und Porsches, waren Berichten zufolge insgesamt 298 Millionen Piso (rund 5,5 Millionen Franken) wert. Mit weissem Schutzhelm wohnte Duterte der Aktion im Hafen von Sta Ana, im Norden der Philippinen, bei. Dabei soll er die Zerstörung bejubelt haben, wie die «Daily Mail» berichtete.

«Lange danach gesucht»

Die Zerstörung ist Teil einer umfassenden Aktion gegen Schmuggel und Korruption im Land. Vor der Vernichtung der Fahrzeuge gestand Duterte ein, dass er wisse, dass er das Problem der Korruption und des Schmuggels nicht vollständig beseitigen könne, die Zerstörung der Schmuggelware allerdings ein wichtiger Teil seines Planes sei.

Duterte räumte zudem ein, dass die Geländewagen der US-Marke Hummer verschont blieben, weil sie an die philippinische Nationalpolizei und die Armee verteilt werden sollen. «Sie werden die Hummer bekommen, die wir schon so lange gesucht haben», so Duterte.

Die Fahrzeuge, die am letzen Montag zerstört wurden, waren nur ein kleiner Teil von rund 800 von den Hafenbehörden beschlagnahmten Autos und Motorrädern, heisst es in einer Erklärung des Büros des Präsidenten.

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