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Eine Bombenlegerin als Staatsgast

1987 sprengte Kim Hyon-hui ein südkoreanisches Flugzeug in die Luft. Nun gibt sie den Angehörigen japanischer Entführungsopfer neue Hoffnung.

Christoph Neidhardt
Früher war sie nordkoreanische Terroristin, heute ist sie Staatsgast: Kim Hyon-hui in Japan.
Früher war sie nordkoreanische Terroristin, heute ist sie Staatsgast: Kim Hyon-hui in Japan.
Keystone

Kim Hyon-hui war eine nordkoreanische Agentin, die 1989 in Südkorea als Terroristin zum Tode verurteilt, aber später begnadigt wurde. Vorletzte Woche hielt sie sich als Gast der japanischen Regierung in einer privaten Villa von Ex-Premier Yukio Hatoyama im Kurort Karuizawa auf. Dort traf sie Angehörige von Japanern, die vom nordkoreanischen Geheimdienst gekidnappt und nach Pyongyang entführt worden waren. Die Gespräche sollten Verwandten und japanischen Regierungsvertretern Informationen über das Schicksal der Verschollenen vermitteln, insbesondere, ob sie noch am Leben sein könnten.

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