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«Entscheidend ist, ob China Kim Jong-un akzeptiert»

Kim Jong-il ist tot, Kim Jong-un beerbt seinen Vater als Diktator Nordkoreas. TA-Korrespondent Henrik Bork äussert sich über die Ängste in der Region, die Interessen der Nachbarn und die Chancen für Reformen.

Ein Rätsel, nicht einmal sein genaues Alter ist bekannt: Kim Jong-un, Vier-Sterne-General und designierter Staatschef.
Ein Rätsel, nicht einmal sein genaues Alter ist bekannt: Kim Jong-un, Vier-Sterne-General und designierter Staatschef.
Keystone

Was bedeutet der Tod von Kim Jong-il für Nordkorea und die Stabilität auf der koreanischen Halbinsel?Henrik Bork: Für eine Diktatur wie Nordkorea ist das ein kritischer Moment. Die zentrale Frage lautet: Wie wird sich der Macht- und Sicherheitsapparat in Pyongyang verhalten? Es herrscht grosse Nervosität in der Region. Es ist kein Zufall, dass Südkorea seine Truppen in Alarmbereitschaft versetzt hat. Auch China als Schutzmacht von Nordkorea sowie Japan verfolgen die Entwicklung in Nordkorea mit grösster Aufmerksamkeit. Man muss nun abwarten, ob es ruhig bleibt in Nordkorea. Eigentlich haben alle Staaten in der Region ein Interesse an Stabilität in Nordkorea.

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