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«Er wollte so viele Menschen wie möglich töten»

Ein 20-Jähriger plante offenbar, in Melbourne an Silvester mit einer automatischen Waffe auf Passanten zu schiessen. Der Verdächtige wurde festgenommen.

«Das Potenzial des Angriffs ist katastrophal. Wir haben es mit einer Person zu tun, die die Absicht geäussert hat, so viele Menschen wie möglich zu töten. Es ist schrecklich»: Der Vizechef der Polizei des Staates Victoria, Shane Patton (l.) mit seinem Kollegen Ian McCartney. (28. November 2017)
«Das Potenzial des Angriffs ist katastrophal. Wir haben es mit einer Person zu tun, die die Absicht geäussert hat, so viele Menschen wie möglich zu töten. Es ist schrecklich»: Der Vizechef der Polizei des Staates Victoria, Shane Patton (l.) mit seinem Kollegen Ian McCartney. (28. November 2017)
James Ross/AAP Image via AP, Keystone
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Die australische Polizei hat nach eigenen Angaben einen Mann festgenommen, der einen Terroranschlag in Melbourne an Silvester plante. Der 20-Jährige habe versucht, an ein automatisches Gewehr zu kommen, um eine Attacke auf dem Federation Square im Zentrum der Stadt zu planen, erklärte der Vizechef der Polizei des Staates Victoria, Shane Patton, am Dienstag (Ortszeit).

Der australische Staatsbürger mit somalischen Eltern habe eine Anleitung für einen Anschlag mit Schusswaffen von einer Al-Qaida-Website heruntergeladen, so Patton. «Das Potenzial des Angriffs ist katastrophal. Wir haben es mit einer Person zu tun, die die Absicht geäussert hat, so viele Menschen wie möglich zu töten. Es ist schrecklich», sagte der Vize-Polizeichef. Die Polizei habe ihn bereits seit längerer Zeit beobachtet.

Beliebtes Ziel an Silvester

Der Vater des Beschuldigten hat kurz mit australischen Medien gesprochen. Sein Sohn sei «sehr unschuldig». Die Polizei hat das Haus der Familie durchsucht und Beweismittel sichergestellt. Fotos auf den sozialen Medien zeigen die Festnahme des Verdächtigen in Werribee.

Der Federation Square ist ein beliebtes Ziel für Feiernde an Silvester. Der Verdächtige sollte am Dienstag oder Mittwoch einem Richter vorgeführt werden.

(AP)

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