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Fukushima macht weiter ganze Regionen unbewohnbar

Wer glaubt, die Gefahr in Fukushima sei vorüber, irrt. Radioaktive Hotspots gibt es auch ausserhalb der Sperrzonen.

Tomioka, wo einst 16'000 Menschen lebten, ist seit dem Super-GAU eine Geisterstadt. Foto: Ken Ishii (Getty Images)
Tomioka, wo einst 16'000 Menschen lebten, ist seit dem Super-GAU eine Geisterstadt. Foto: Ken Ishii (Getty Images)

«Die Kernenergie ist das Risiko nicht wert», ist Naoto Kan überzeugt. Kan war Japans Ministerpräsident, als es am 11. März 2011 zur AKW-Katastrophe von Fukushima kam. Der einstige Befürworter der Kernkraft ist seit der Havarie ein vehementer Gegner. Japan habe sehr grosses Glück gehabt, dass es nicht noch schlimmer gekommen sei, erklärte Kan kürzlich an einer Informationsveranstaltung in Zürich, an der Green Cross die Resultate eigener Radioaktivitätsmessungen in der Präfektur Fukushima präsentierte. Die Bodenproben, die die russische Radiologin Marina Khwostowa nahm, stammen aus Tomioka, einer verlassenen Stadt etwa zehn Kilometer südlich von Fukushima Daiichi, sowie aus der Stadt Koriyama, die 70 Kilometer westlich des havarierten Kernkraftwerks liegt.

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