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«Das Tauwetter hat Glücksgefühle ausgelöst»

Er war fünf Jahre an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea stationiert: Urs Gerber über die Annäherung der Erzfeinde und die Schweiz als mögliche Vermittlerin.

Die Delegationen aus Nord- und Südkorea bei ihren Gesprächen vom Dienstag in Panmunjom. Foto: Keystone
Die Delegationen aus Nord- und Südkorea bei ihren Gesprächen vom Dienstag in Panmunjom. Foto: Keystone

Delegationen aus Nord- und Südkorea haben sich diese Woche in Panmunjom getroffen, wo Sie jahrelang Wache gestanden haben. Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie das sahen?

Ich war überrascht, dass in so kurzer Zeit ein Treffen zustande gekommen ist und dass sogar bereits gewisse Ziele erreicht wurden. Wobei es das allerdings auch früher schon gegeben hat. Das geht in Korea viel schneller als in anderen Konfliktgebieten. Ausserdem ist es wichtig, dass die Konfliktparteien wenigstens wieder miteinander reden angesichts der grossen Spannungen und des hohen ­Vernichtungspotenzials auf beiden Seiten. Das stimmt mich positiv.

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