Zum Hauptinhalt springen

Hirnspezialist behandelt angeblich Kim Jong-Il

Um den Gesundheitszustand des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-Il ranken sich Gerüchte. Ein französischer Hirnspezialist soll nach Nordkorea gereist sein, um ihn zu behandeln.

Von der Bildfläche verschwunden: Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-Il.
Von der Bildfläche verschwunden: Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-Il.
Keystone

Die Aufnahmen einer japanischen Fernsehstation sorgen für Furore: Kim Jong-Nam, der älteste Sohn des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-Il, besucht in Paris einen bekannten Hirnspezialisten. Dies würde das Gerücht bestätigen, wonach der «Geliebte Führer» unlängst einen Hirnschlag erlitten hat. Wie die Zeitung «Times» schreibt, sind sich Experten sicher, dass es sich um Kims Sohn handelt. Zwei Tage später geht der Krimi weiter: Das Team filmt einen Arzt, der in einem Auto der nordkoreanischen Unesco-Mission zum Pariser Flughafen Charles de Gaulle chauffiert wird – und danach angeblich ein Flugzeug nach Peking besteigt. Auch die Frage, ob er von Peking weiter nach Pyongyang fliegt, verneint der Arzt nicht.

Laut Analysten stellt sich auch die Frage, ob Kim Jong-Nam der designierte Nachfolger des letzten stalinistischen Diktators der Welt ist. Denn bis heute ist nicht bekannt, wen der 66-jährige Kim Jong-Il zum Thronanwärter gekürt hat. Seit Diktator Kim im September nicht zur Militärparade anlässlich des 60. Geburtstages seines Landes erschienen ist, jagt eine Spekulation die andere. Fernsehbilder, die Kim bei der Inspektion einer militärischen Einrichtung zeigten, seien angeblich mehrere Monate alt, hiess es in südkoreanischen Medienberichten.

Die Welt wartet gebannt

Auch letzte Woche brodelte die Gerüchteküche: Eine japanische Zeitung hatte berichtet, nordkoreanische Diplomaten seien angehalten worden, sich in der Nähe ihrer Botschaften aufzuhalten, weil eine wichtige Mitteilung zu erwarten sei. Sie könne mit dem Verhältnis Nordkoreas zu Südkorea zu tun haben oder mit dem Gesundheitszustand Kims, hatte das Blatt nahegelegt. Doch die Weltöffentlichkeit wartete vergebens: Aus Nordkorea wurde lediglich vermeldet, Nordkorea wolle seine Wirtschaftsproduktion steigern.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch