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Japan zieht es in den Strudel der Coronavirus-Krise

Der Inselstaat hat sich zum Schauplatz Nr. 2 hinter China entwickelt. Dabei glaubt man in Japan, ein Muster an Hygiene und Vorsorge zu sein. Was ist passiert?

Thomas Hahn, Tokio
Lieber mit Maske: Die Passagiere des vom Coronavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffes «Diamond Princess» werden aus dem Hafen von Yokohama befördert. Foto: Keystone/AP KYDPL Kyodo
Lieber mit Maske: Die Passagiere des vom Coronavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffes «Diamond Princess» werden aus dem Hafen von Yokohama befördert. Foto: Keystone/AP KYDPL Kyodo

Schlechte Nachrichten gehören gerade zur täglichen Routine von Ressortchef Katsunobu Kato und seinen Leuten im japanischen Gesundheitsministerium. Auch am Dienstag mussten sie wieder eine vermelden. Es ging um den nächsten Schwung von Covid-19-Fällen auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess, das seit bald zwei Wochen in Quarantäne am Daikoku-Pier von Yokohama ankert. Weitere 88 Menschen haben sich an Bord das Virus geholt, 65 davon, heisst es, hätten keine Symptome wie Husten oder Fieber aufgewiesen.

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