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Japan blickt im Zorn zurück

Japan weigert sich, «unnötigerweise auf die Vergangenheit» zu fokussieren. Warum das Land ein schlechtes Verhältnis zu den Nachbarn hat.

Wie gehen wir mit der Vergangenheit um? Japans Premier Shinzo Abe an einer Zeremonie zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs, im Hintergrund das japanische Kaiserpaar (15. August 2015). Foto: Toru Hana (Reuters)
Wie gehen wir mit der Vergangenheit um? Japans Premier Shinzo Abe an einer Zeremonie zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs, im Hintergrund das japanische Kaiserpaar (15. August 2015). Foto: Toru Hana (Reuters)

Tokio gibt sich einmal mehr pikiert. Wenn er, wie geplant, an der Siegesparade in Peking teilnehmen sollte, sei das schon zumindest «fragwürdig», lässt die japanische Regierung UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon wissen. Die Festivitäten heute «fokussieren unnötigerweise auf die Vergangenheit». Das tut das japanische Aussenministerium freilich auch. Pünktlich zur Selbstfeier der KP Chinas hat es zusätzliche historische Dokumente auf seine Website gestellt, die beweisen sollen, dass die umstrittenen Senkaku-Inseln eindeutig Japan gehören. Und die von Südkorea kontrollierten Dokdo-Inseln ebenfalls.

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