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Kampftruppen haben Chabad House gestürmt

Die indische Armee hat mehrere Stockwerke des jüdischen Zentrums besetzt. Nach wie vor befinden sich drei Terroristen und zehn Geiseln im Gebäude. Auch im Hotel Taj Mahal harrt ein Attentäter aus.

Eines der wenigen Bilder eines Attentäters von Mumbai. Es häufen sich die Hinweise, dass mindestens ein Teil der Terroristen aus Pakistan stammt.
Eines der wenigen Bilder eines Attentäters von Mumbai. Es häufen sich die Hinweise, dass mindestens ein Teil der Terroristen aus Pakistan stammt.
Keystone
Im jüdischen Chabad House kämpfen die Truppen derzeit gegen die letzten verbliebenen Terroristen.
Im jüdischen Chabad House kämpfen die Truppen derzeit gegen die letzten verbliebenen Terroristen.
Keystone
Getroffen hat es nicht nur Ausländer, sondern auch Angestellte, Polizisten und wohlhabende inländische Touristen.
Getroffen hat es nicht nur Ausländer, sondern auch Angestellte, Polizisten und wohlhabende inländische Touristen.
Keystone
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Die Sondereinheiten arbeiten sich vom Dach aus Etage um Etage nach unten vor. Die Armee hat nach neusten Angaben der «Times of India» die obersten Stockwerke unter Kontrolle. In dem jüdischen Zentrum halten sich noch drei Terroristen auf, die zehn Geiseln in ihrer Gewalt haben.

Eine Explosion hat ein riesiges Loch in das Gebäude gerissen. nach wie vor sind heftige Schusswechsel und Explosionen zu hören, die Kampftruppen warfen Rauchbomben ins Gebäude und hielten die Ausgänge unter Schussfeuer. Eine Gruppe von Terroristen in Tarnanzügen ist aus dem Gebäude gerannt.

Sechs Schweizer evakuiert

Auch im Taj Mahal-Hotel harrt ein letzter Terrorist aus. Er bewegt sich nach Angaben eines Armee-Kommandanten noch ein Extremist zwischen zwei Stockwerken. Bei ihm werden mindestens eine Frau und ein Mann vermutet. Angeblich soll der Terrorist erbittert Widerstand gegen die Sicherheitskräfte leisten. Der Grossteil der Gäste und Hotelmitarbeiter sei aber in Sicherheit, und die Räumung des Hotels solle binnen Stunden abgeschlossen werden.

Im Taj waren zur Zeit des Eindringens der Attentäter auch sechs Schweizer, wie Kuoni-Sprecher Peter Brun gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnetz erklärt. «Sie sind zum Glück alle gerettet und wohlauf.»

Oberoi-Hotel in Sicherheit

Das zweite Luxushotel Oberoi ist inzwischen nach letzten Angaben vollständig geräumt. Bei der Räumung entdeckten die Truppen die toten Körper von 24 Geiseln.

Inzwischen sind in Mumbai 143 Menschen gestorben, über 300 weitere sind verletzt. Laut Sicherheitsbeamten ist die Lage bald unter Kontrolle: «Es ist noch eine Sache von ein paar Stunden», wird Sicherheitschef N Thamburaj in der «Times of India» zitiert. Unter den Toten befinden sich auch acht Ausländer, wie ein Sprecher der Sicherheitsbehörden heute bestätigte. Darunter sind drei Deutsche, je ein weiteres Opfer stammten aus Japan, Kanada und Australien.

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