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Katastrophen-Reaktoren sind noch über 100 Grad heiss

Noch immer hat sich die Lage in der Atom-Ruine Fukushima nicht stabilisiert. Die japanische Regierung verspricht aber, die Lage bis zum Jahresende unter Kontrolle bringen. Doch es warten noch viele Aufgaben.

Die Reaktoren liegen grösstenteils noch offen: Mike Weightman der Untersuchungsleiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)  im AKW-Fukushima. (27. Mai 2011)
Die Reaktoren liegen grösstenteils noch offen: Mike Weightman der Untersuchungsleiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im AKW-Fukushima. (27. Mai 2011)
Keystone
Arbeit unter Hochdruck: Arbeiter im Reaktor 1. (10. Mai 2011)
Arbeit unter Hochdruck: Arbeiter im Reaktor 1. (10. Mai 2011)
Keystone
Neue Schreckensmeldung: Das Wasser vor dem Kraftwerk ist noch stärker radioaktiv verseucht. ( 8. April 2011)
Neue Schreckensmeldung: Das Wasser vor dem Kraftwerk ist noch stärker radioaktiv verseucht. ( 8. April 2011)
Reuters
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Die japanische Regierung will die Lage rund um das havarierte Atomkraftwerk von Fukushima bis zum Jahresende stabilisieren. «Wir werden alles tun, um dieses Ziel im laufenden Jahr zu erreichen», sagte ein Regierungsvertreter in Tokio.

Bis dahin wollen die Regierung und der Kraftwerkbetreiber Tepco die von der Kernschmelze betroffenen Reaktoren wieder auf eine Temperatur unterhalb von 100 Grad Celsius bringen.

Kühlung der Reaktoren

Ursprünglich hatte die Regierung einen Zeitplan bis Mitte Januar 2012 vorgesehen. Bereits gestern kündigte der japanische Umweltminister Goshi Hosono bei der 55. Generalversammlung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien aber einen neuen Zeitplan an.

Neben der Kühlung der Reaktoren auf einen stabilen Zustand warten auf Japan jedoch weitere Aufgaben, wie zum Beispiel die Dekontamination des Bodens und die Demontage der Anlagen. Das Gebiet um das Atomkraftwerk wird für mindestens ein Jahrzehnt unbewohnbar bleiben, rund 80'000 Menschen haben ihre Heimat verloren.

Die Atomkatastrophe infolge des Erdbebens und des darauffolgenden Tsunamis am 11. März gilt als der schwerste Reaktorunfall seit der Katastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren.

(SDA)

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