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Kim richtete auch «Nordkoreas Schweizer» hin

22 Jahre lang diente Ri Su-yong in Bern als Botschafter Pyongyangs. Jetzt wurde er in Nordkorea mit Kims Onkel hingerichtet. In der Schweiz trat er unter anderem Namen auf.

Wurde nun ebenfalls hingerichtet: Ri Su-yong, der während 22 Jahren als Botschafter für Nordkorea in der Schweiz diente. (Archivbild)
Wurde nun ebenfalls hingerichtet: Ri Su-yong, der während 22 Jahren als Botschafter für Nordkorea in der Schweiz diente. (Archivbild)
Keystone
Hier amtete Ri Su-yong: Botschaft Nordkoreas in Muri bei Bern.
Hier amtete Ri Su-yong: Botschaft Nordkoreas in Muri bei Bern.
Peter Klaunzer, Keystone
Wurde von seinem Neffen Kim Jong-un entmachtet: Jang Song-taek bei einem Meeting in Peking. (14. August 2012)
Wurde von seinem Neffen Kim Jong-un entmachtet: Jang Song-taek bei einem Meeting in Peking. (14. August 2012)
AP Photo
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Der nordkoreanische Jungdiktator Kim Jong-un pubertiert mit unerbittlicher Brutalität. Er hat seinen Onkel und Mentor Jang Song-taek, bisher die Nummer zwei im Land, als «Verräter für alle Zeiten» hinrichten lassen, wie die Parteizeitung «Rodong Sinmun» am Freitag meldete. Das Blatt beschimpfte Jang als «Abschaum, schlimmer als ein Hund». Er habe Kim mit seinem «dreimal verfluchten Verrat des Vertrauens und der väterlichen Liebe stürzen wollen». Solange Kim Jong-il lebte, «hat er es nicht gewagt, seinen Kopf zu heben», aber jetzt habe er sein wahres Gesicht gezeigt. Jang ist in den letzten Tagen aus den alten Dokumenten, Fotos und Filmen wegretuschiert worden.

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