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Koreaner diskutieren über Entschädigung und Zeitplan

Seoul und Pyongyang haben die Gespräche über die Sonderbewirtschaftungszone Kaesong wieder aufgenommen. Bis zu einer Wiedereröffnung sind noch ein paar Knackpunkte zu lösen.

Setzen sich nach den abgebrochenen Verhandlungen wieder an einen Tisch: Delegierte von Nord- und Südkorea. (5. Juli 2013)
Setzen sich nach den abgebrochenen Verhandlungen wieder an einen Tisch: Delegierte von Nord- und Südkorea. (5. Juli 2013)
Reuters

Nord- und Südkorea haben am Dienstag erneut Gespräche über eine Wiedereröffnung der Sonderwirtschaftszone Kaesong geführt. Vergangene Woche hatte sich das Komitee, dem je fünf süd- und nordkoreanische Vertreter angehören, erstmals nach der Krise wieder getroffen.

Allerdings konnte keine Einigung über einen Zeitplan erzielt werden. Die Verhandlungen sollen nun wiederaufgenommen werden. Ein Streitpunkt war offenbar die Forderung aus Südkorea nach Entschädigungszahlungen für Unternehmen, die von der Schliessung der Sonderwirtschaftszone getroffen wurden.

Süd- und Nordkorea hatten Mitte August ein Grundsatzabkommen zu der Sonderwirtschaftszone auf nordkoreanischem Gebiet geschlossen. Sie verpflichteten sich darin, schnellstmöglich für die Rückkehr zum normalen Betrieb zu sorgen und Kaesong nicht noch einmal zum Opfer politischer Spannungen werden zu lassen.

Nordkorea hatte im April wegen eines Militärmanövers Südkoreas und der USA seine 53'000 Arbeiter aus Kaesong abgezogen und die Produktion zum Erliegen gebracht. Der Komplex, der eine wichtige Devisenquelle für Pyongyang ist, wurde daraufhin geschlossen.

SDA/chk

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