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«Krasse Desinformation»

Kaum ein Schweizer kennt Nordkorea besser als Walter Eggenberger. Der ehemalige «10vor10»-Moderator schwärmt von der Schönheit des Landes, ist aber auch dreizehn Jahre nach seinem ersten Aufenthalt immer noch schockiert über die Gehirnwäsche an der Bevölkerung durch das Regime.

Öffentliches Trauern um Kim Jong-il: Frauen brechen in Pyongyang unter Tränen zusammen. (19. Dezember 2011)
Öffentliches Trauern um Kim Jong-il: Frauen brechen in Pyongyang unter Tränen zusammen. (19. Dezember 2011)
Keystone
Menschen trauern bei einem Denkmal in Pyongyang. (19. Dezember 2011)
Menschen trauern bei einem Denkmal in Pyongyang. (19. Dezember 2011)
Reuters
Angespannte Stimmung: Am Check-Point Paju in der Nähe der demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea.
Angespannte Stimmung: Am Check-Point Paju in der Nähe der demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea.
AFP
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Walter Eggenberger, wie oft waren Sie schon in Nordkorea? 1998 war ich ein Jahr dort, ich arbeitete damals für das Schweizerische Katastrophenhilfekorps. Seit 2003 bin ich mindestens einmal im Jahr im Land. 2011 war ich bereits zweimal dort, das letzte Mal im September.

Sie besuchen das Land mit Schweizer Touristen. Wie nehmen diese das Land wahr? Einerseits merken sie schnell: Nordkorea ist ein Lügenregime. Andererseits sind sie von Land und Leuten beeindruckt. Die Nordkoreaner sind eigentlich kultivierte, charmante, freundliche Menschen.

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