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Lachen, im Ernst

Was, wenn Nordkoreas Diktator wirklich Atomraketen losschickt? Die Menschen in Südkorea und auf der Insel Guam wollen eines: gelassen bleiben.

Südkoreanische Rettungskräfte bereiten sich in der Stadt Goyang auf den atomaren Ernstfall  vor. Foto: Chung Sung-Jun (Getty Images)
Südkoreanische Rettungskräfte bereiten sich in der Stadt Goyang auf den atomaren Ernstfall vor. Foto: Chung Sung-Jun (Getty Images)

Die Wolken, sagt Lance, schau, die Wolken. Riesen, denen man zusehen kann, wie sie wachsen in der tropischen Hitze. Oben die Wolken, hier unten der Strand. Die Insel Guam ist berühmt für ihren strahlend weissen Sand, für das türkisfarbene Wasser. Da planschen sie, die Kleinkinder mit ihren Müttern, und Lance vermietet ihnen Liegestühle und Schirme. Einen freien Tag hatte er lange nicht mehr. «Zu viel Arbeit», sagt er, «zu viele Touristen.» Japaner. Südkoreaner. Jetzt blickt er Richtung Nordwesten, hoch zu den Wolken. Von da müssten sie kommen. Wenn. Irgendwo da hinten liegt Pyongyang, 3400 Kilometer entfernt. «Vermutlich würde man es gar nicht sehen, wenn von dort etwas an­geflogen kommt», sagt er. Oder?

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