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«Es ist wie auf einer Achterbahn»

Südkoreas Präsident Moon Jae-in (links) beim Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un in Panmunjom Ende April. Foto: Korea Summit, AP, Keystone

Zuerst die 1000-Dollar-Frage: Findet der Gipfel am 12. Juni in Singapur statt?

Weshalb engagiert sich Moon so stark?

Vergrault Moon damit nicht die USA, den wichtigsten Alliierten?

Waren auch Trumps Rückzieher und dessen Relativierung ein paar Tage später koordiniert?

Was wollen die USA mit dem Gipfel erreichen? Die Forderung, dass Nordkorea sein Atomprogramm ganz aufgibt, scheint unrealistisch.

Ist Kim Jong-un bereit dazu? Das Atomarsenal ist die Lebensversicherung seines Regimes.

Was erwartet Kim Jong-un?

In der Regel werden Gipfel während Monaten oder Jahren vorbereitet. Nun läuft alles innert Wochen ab. Ist eine Einigung überhaupt möglich?

Könnte die Schweiz als Vermittlerin eine Rolle übernehmen?

Vor einem Jahr schien der Konflikt zu eskalieren. Dann bot Kim Jong-un zum Jahreswechsel den Dialog an. Weshalb hat er so plötzlich seine Strategie geändert?

Hatte Kim stets den Plan, zuerst aufzurüsten, um ein Pfand für Verhandlungen zu haben?

Kim Jong-un ist zweimal nach China gereist, es waren seine ersten Auslandreisen als Staatschef. Hat er Peking seine Strategie erklärt, oder holte er Befehle ab?

Sind Seoul und Peking also Alliierte?

Braucht China Nordkorea als Puffer, um die USA auf Distanz zu halten?

Will Südkorea die Wiedervereinigung überhaupt?

Ist Kim Jong-un der alleinige Führer Nordkoreas, oder ist er nur der Kopf eines Führungszirkels?

Kim Jong-un ist immer noch ein Diktator. Wird Präsident Trump beim Gipfel das Gulagsystem für politische Gefangene kritisieren?

Ist Kim Jong-un in fünf Jahren noch an der Macht?