Nordkorea fehlen 1,4 Millionen Tonnen Lebensmittel

Die Ernte in Nordkorea fiel so schlecht aus wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Nun droht dem verarmten Land eine Hungersnot.

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Nordkorea hat nach UNO-Angaben im vergangenen Jahr die schlechtesten Ernten seit mehr als einem Jahrzehnt eingefahren. Dadurch sei eine grosse «Lebensmittel-Lücke» entstanden.

Die Gesamterntemenge sei um 500'000 Tonnen auf 4,95 Millionen Tonnen zurückgegangen, erklärte UNO-Koordinator Tapan Mishra am Mittwoch.

Kurz vor dem zweiten Gipfeltreffen zwischen dem koreanischen Machthaber Kim Jong-un und dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump hatte Nordkorea bereits vor einer Hungersnot in dem verarmten Land gewarnt.

Pyongyang halbiert Essensrationen

Es fehlten rund 1,4 Millionen Tonnen Lebensmittel, heisst es in dem zweiseitigen undatierten Bericht Nordkoreas an die Vereinten Nationen.

Die Nachrichtenagentur Reuters konnte das Schreiben einsehen. Der Bericht gebe als Grund für die Hungersnot hohe Temperaturen an sowie Dürreperioden, Fluten und UNO-Sanktionen gegen das Land. Die Regierung in Pyongyang müsse deshalb die Essensrationen für die Bevölkerung fast halbieren. (chk/sda)

Erstellt: 06.03.2019, 04:37 Uhr

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