Zum Hauptinhalt springen

Nordkorea fehlen 1,4 Millionen Tonnen Lebensmittel

Die Ernte in Nordkorea fiel so schlecht aus wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Nun droht dem verarmten Land eine Hungersnot.

Das Essen reicht nicht: Menschen schieben im Nordosten von Nordkorea einen mit Kohl beladenen Wagen. (Archivbild)
Das Essen reicht nicht: Menschen schieben im Nordosten von Nordkorea einen mit Kohl beladenen Wagen. (Archivbild)
Ed Jones, AFP
Die Gesamterntemenge ist in Nordkorea um 500'000 Tonnen zurückgegangen.
Die Gesamterntemenge ist in Nordkorea um 500'000 Tonnen zurückgegangen.
Ed Jones, AFP
Die Regierung in Pyongyang muss die Essensrationen für die Bevölkerung fast halbieren.
Die Regierung in Pyongyang muss die Essensrationen für die Bevölkerung fast halbieren.
Ed Jones, AFP
1 / 3

Nordkorea hat nach UNO-Angaben im vergangenen Jahr die schlechtesten Ernten seit mehr als einem Jahrzehnt eingefahren. Dadurch sei eine grosse «Lebensmittel-Lücke» entstanden.

Die Gesamterntemenge sei um 500'000 Tonnen auf 4,95 Millionen Tonnen zurückgegangen, erklärte UNO-Koordinator Tapan Mishra am Mittwoch.

Kurz vor dem zweiten Gipfeltreffen zwischen dem koreanischen Machthaber Kim Jong-un und dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump hatte Nordkorea bereits vor einer Hungersnot in dem verarmten Land gewarnt.

Pyongyang halbiert Essensrationen

Es fehlten rund 1,4 Millionen Tonnen Lebensmittel, heisst es in dem zweiseitigen undatierten Bericht Nordkoreas an die Vereinten Nationen.

Die Nachrichtenagentur Reuters konnte das Schreiben einsehen. Der Bericht gebe als Grund für die Hungersnot hohe Temperaturen an sowie Dürreperioden, Fluten und UNO-Sanktionen gegen das Land. Die Regierung in Pyongyang müsse deshalb die Essensrationen für die Bevölkerung fast halbieren.

SDA/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch