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Obama befreit Modi von Einreiseverbot

Mit Spannung wurde die Reaktion der USA auf den Wahlsieg des indischen Hindu-Nationalisten Narendra Modi erwartet. Das Weisse Haus signalisiert nun Entgegenkommen.

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Feierte einen überwältigenden Wahlsieg: Narendra Modi.
Feierte einen überwältigenden Wahlsieg: Narendra Modi.
AFP
Auch die Parteigrössen freuen sich: Amit Shah, Seniorchef von Modis BJP. (16. Mai 2014)
Auch die Parteigrössen freuen sich: Amit Shah, Seniorchef von Modis BJP. (16. Mai 2014)
ROBERTO SCHMIDT, AFP
Der Wahlsieger: Oppositionskandidat Narendra Modi mit seiner Mutter Hira Ba. (16. Mai 2014)
Der Wahlsieger: Oppositionskandidat Narendra Modi mit seiner Mutter Hira Ba. (16. Mai 2014)
INDRANIL MUKHERJEE, AFP
Eine Mammutwahl: Ein Auszählungszentrum in einem Stadion in Kalkutta. (16. Mai 2014)
Eine Mammutwahl: Ein Auszählungszentrum in einem Stadion in Kalkutta. (16. Mai 2014)
Dibyangshu Sarkar, AFP
Mehr als eine halbe Milliarde Menschen haben gewählt: Wahlhelfer in Kalkutta. (16. Mai 2014)
Mehr als eine halbe Milliarde Menschen haben gewählt: Wahlhelfer in Kalkutta. (16. Mai 2014)
Dibyangshu Sarkar, AFP
Hohe Loyalität: Ein Inder in Kalkutta mit Farben, Symbol und einem Foto der Spitzenkandidatin seiner Partei. (16. Mai 2014)
Hohe Loyalität: Ein Inder in Kalkutta mit Farben, Symbol und einem Foto der Spitzenkandidatin seiner Partei. (16. Mai 2014)
Dibyangshu Sarkar, AFP
Der Wahlverlierer: Ajay Maken, Chef der Kongresspartei. (16. Mai 2014)
Der Wahlverlierer: Ajay Maken, Chef der Kongresspartei. (16. Mai 2014)
AP Photo/Manish Swarup
Beten für einen guten Wahlausgang: Indische Männer vor dem Hauptquartier einer Partei. (16. Mai 2014)
Beten für einen guten Wahlausgang: Indische Männer vor dem Hauptquartier einer Partei. (16. Mai 2014)
ROBERTO SCHMIDT, AFP
Grosser Aufwand: Wahlhelfer tragen die elektronischen Auszählungsmaschinen zu einem Auszählungszentrum. (16. Mai 2014)
Grosser Aufwand: Wahlhelfer tragen die elektronischen Auszählungsmaschinen zu einem Auszählungszentrum. (16. Mai 2014)
AFP
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Die USA haben dem indischen Politiker Narendra Modi zu seinem Sieg bei der Parlamentswahl gratuliert. Die Landesregierung lud den Hindu-Nationalisten nach einem jahrelangen Einreiseverbot nach Washington ein.

Der voraussichtliche neue Premierminister Indiens werde «in den Vereinigten Staaten willkommen geheissen», stellte der Sprecher von Präsident Barack Obama, Jay Carney, am Freitag klar. «Sobald die Regierung gebildet ist, freuen wir uns, eng mit dem Premierminister und dem Kabinett zusammenzuarbeiten, um unsere starke bilaterale Beziehung auf Grundlage geteilter demokratischer Werte voranzubringen.»

Noch kein Termin

Carney sagte allerdings, noch sei es zu früh, über den Termin für einen möglichen Modi-Besuch in den USA zu sprechen. Obama wolle aber mit dem designierten Premierminister bald am Telefon sprechen. «Wir gratulieren Narendra Modi und der BJP-Partei, eine Mehrheit der Sitze in dieser historischen Wahl gewonnen zu haben», fügte Carney hinzu.

Nach am Freitag veröffentlichten Teilergebnissen könnte Modis oppositionelle BJP auf bis zu 280 der 543 Parlamentssitze kommen. Die seit zehn Jahren regierende Kongresspartei musste dagegen drastische Einbussen hinnehmen und gestand ihre Niederlage ein.

Antimuslimische Progrome

Modi hängt die Erinnerung an antimuslimische Pogrome nach, bei denen zu Beginn seiner Amtszeit als Regierungschef im westindischen Bundesstaat Gujarat im Jahr 2002 mindestens tausend Menschen getötet worden waren.

Untersuchungen zeigten, dass die Gewalt massgeblich von Politikern der BJP-Partei angefacht und gesteuert worden war. Die USA hatten Modi im Jahr 2005 ein Visum verweigert.

(SDA)

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