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Rothemden in Thailand stürmen Spital

Bei den Demonstrationen gegen die Regierung haben die Oppositionellen das Chulalongkorn-Krankenhaus in der Hauptstadt Bangkok unter ihre Kontrolle gebracht.

Aufruhr in Bangkok: Ein Demonstrant von dem Spital in der Hauptstadt.
Aufruhr in Bangkok: Ein Demonstrant von dem Spital in der Hauptstadt.
Keystone

Thailändische Regierungsgegner haben am Freitag ein Krankenhaus gestürmt, weil sie dort Soldaten und Polizisten vermuteten. Das Chulalongkorn-Hospital musste deshalb evakuiert werden; der Betrieb wurde bis auf Notoperationen ausgesetzt. Später entschuldigte sich einer der Führer der Protestbewegung, Weng Tojirakarn, der auch Mediziner ist. Er bedauere den Angriff zutiefst. Die Aktion sei unangemessen und unvernünftig gewesen, erklärte er.

Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva drohte den Demonstranten, die seit Wochen Teile von Bangkok besetzt halten, die Regierung werde solche Aktionen, die die öffentliche Sicherheit gefährdeten, nicht dulden. Die Demonstranten haben die Regierung in der Vergangenheit immer wieder mit verschiedensten Protestaktionen herausgefordert. So stürmten sie bereits das Parlament und zwangen Abgeordnete zur Flucht, Plastikbeutel voll Blut wurden auf das Haus von Abhisit geworfen, das Gebäude eines Telekommunikationsunternehmens wurde belagert und Strassenblockaden errichtet.

Tausende Demonstranten vor allem aus den ländlichen Regionen Thailands fordern den Rücktritt von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva und eine Neuwahl des Parlaments. Seit Beginn der Konfrontation kamen mindestens 26 Menschen ums Leben, nahezu 1000 wurden verletzt.

AFP/raa

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